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Kulturtechniken bei Christoph Neubert

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Die letzte Lehrveranstaltung meiner Uniwoche beginnt am Mittwoch um 16:00 Uhr. Möglicherweise kommt später noch ein Tutorium, das zeitlich daran anschließt hinzu. Gebäude W, einmal über die Straße. Ich habe es als #ktech verhashtaggt.

Ein weiteres Lektüreseminar. Finde ich gut. Die Studierenden sind bunt gemischt. Erstes bis neuntes Semester, viele aus den Medienwissenschaften, einige aus den Populärmusikzweig. Für den großen Schein bedarf es einer Arbeit von etwas dreizehn(?) Seiten. Vorab ist ein einseitiges Exposé mit Literaturliste und Gliederung nötig, welches mit Neubert in seiner Sprechstunde durchgegangen wird. Für einen kleinen Schein (qualifizierte Teilnahme) wird ein Kurzreferat gefordert. Finde ich durchaus ansprechend. Weiters ein Reflexionspapier mit 1 bis 1,5 Seiten. Wie sich die Inhalte des Moduls aufeinander beziehen. Hier bin ich mir nicht sicher, ob das nur für Modulabschluss oder innerhalb des Seminars vorgesehen ist.

Unterlagen gibt es im eSeminarapparat. Mit zweistelligen Passwort. Dieser wird übrigens von der Bibliothek verwaltet, was ich als einen der sinnvolleren Ansätze im eLearning Dschungel empfinde.

Weiter mit Inhalt. Wo ist die Verbindung zwischen Agrarwirtschaft und Medienwissenschaften? Der Begriff der Kulturtechnik kommt von dort. Es folgen einige Minuten wilde Spekulationen und Diskussionen. Der Tag war schon etwas lange und ich verliere hin und wieder den Faden. Manchmal kann ich den Gedanken gar nicht folgen. Kultur, Technik und Natur. Der Mensch unterscheidet sich über die Kultur von Tieren. Wobei auch diese Trennung nicht immer eindeutig ist. Ameisen und Bienen als “Kulturvölker”. Mensch-Tier, Kultur-Natur.

Gatter als Medium. Wege. Kornspeicher.

Telekommunikation als Folge des sesshaft werden. Als Jäger hineindenken in die Beute, ähnliches Verhalten. Sobald man die Tiere einzäunt, eine klare Trennung.

Zauberwort Eigentum.

Berliner und Weimarer Schule prägten den Begriff der Kulturtechnik. Gruppe ‘Bild, Schrift, Zahl’ fällt.

Wir werden grundsätzliche Texte lesen und das Feld ordnen. Körper, Architektur, Symbole, Raum, Sozialtechniken und Medizin.

Zum Abschluss nochmals der Hinweis, dass wir jederzeit Texte einbringen können. Finde ich auch gut.

Das Seminar hat unter einem etwas schleppenden Start gelitten. Auch bin ich mir unsicher über die restlichen Teilnehmer_innen. Es ist alles etwas theoretisch. Finde ich spannend, aber auch schwer. Nun hängt vieles von den Texten ab und wie lebhaft die Diskussionen werden. Ich werde mich bemühen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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