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»Botschaft oder Rauschen?« – Michel Foucault und die Medien bei Katrin M. Kämpf

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Schon so oft über Foucault gesprochen und gehört, dass es Zeit wurde, mich intensiver mit ihm zu beschäftigen. Hashtag: #rausch. #foucault wäre wohl klüger. Vielleicht in Zukunft.

Wir werden unterschiedliche Texte von und rund um Foucault lesen und in Referaten jeweils Artefakte dazu suchen und darüber diskutieren. Etwa der Museumsraum oder ein Computerspiel als Heterotopie. Dabei geht es nicht darum, dass die Studierenden alles perfekt ausarbeiten. Auch Fragen sind in Ordnung. Ein Einstieg für die Diskussion und aktiver daran teilnehmen.

Programm Teil 1, Teil 2.

Als inhaltlichen Einstieg schauen wir einen Kurzfilm zu Foucault über den wir anschließend diskutieren. Ein paar Dinge die hängen blieben. Foucault wurde vor allem als Kontrast zu Sartre gesehen und Snobs fanden ihn großartig. Wobei mit Snobs vor allem die Hipster der damaligen Zeit gemeint gewesen sein dürften. In den Medien wurde teilweise mehr über seinen Erfolg als über seine Inhalte gesprochen. Eine Aussage von ihm “Wahrheit hat eine Geschichte” und sie ist stark von der jeweiligen Zeit abhängig. Foucault meldete sich immer wieder zu konkreten Themen anstatt sich mit absoluten Wahrheiten zu beschäftigen, wie es andere Philosophen der Zeit taten. Foucault widersprach, dass Macht besitzbar ist, viel mehr ist sie ein Geflecht und hat auch mit Zuschreibung zu tun. Macht erzeugt Wissen und Wissen Macht. Repression ist vor dann interessant, wenn jemand darunter leidet. Foucault wollte keinen Sinn geben, sondern eine Tat vollbringen. Am Ende eines Buches stand er am Anfang seines nächsten, weil das vorherige neue Fragen und Überlegungen aufgeworfen hatte. Etwa verlor er das Interesse an Macht als Thema und ging zu Wahrheit über. Foucault hat sich keine klassisch Wissenschaftlichen Archive angeschaut, sondern neue aufgetan. Etwa Krankenakten.

In der Diskussion wurde ich anscheinend als jemand mit guten Vorwissen wahrgenommen. Selbst würde ich das nicht behaupten können. Aber ich finde sowohl das Thema als auch wie die erste Einheit ablief interessant und freue mich auf die folgenden Einheiten.

Am 3.12.2013 werde ich ein Kurzreferat über Codes und Botschaften halten.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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