Monat: Oktober 2013

  • 20 Dinge über mich

    Ich mag sowas. Zuerst bei Katia gesehen und dann bei Isabel.

    1. 2008 habe ich die Serie 1000 Wahrheiten begonnen zu schreiben.
    2. Ich bin nur bis 400 gekommen.
    3. Irgendwann will ich das noch fertig machen.
    4. Vieles stimmt inzwischen nicht mehr.
    5. Ich habe ein Kind.
    6. Und bin verheiratet.
    7. Ich studiere im 11 oder 13 Semester.
    8. Und habe noch keinen Abschluss.
    9. Ich werde fürs bloggen bezahlt.
    10. Nicht hier.
    11. Mir ist schnell zu warm.
    12. Im Sommer laufe ich meist in Boxershorts durchs Haus.
    13. Meine Frau hat mir dafür welche mit Taschen gekauft.
    14. Weil ich meist mein Handy dabei habe.
    15. Oder damit man bestimmte Dinge nicht ständig sieht.
    16. Ich würde gerne mehr über sexuelles schreiben.
    17. Aber traue mich nicht.
    18. Ich sitze gerade in der Uni.
    19. Ich bin noch nie geregelter Arbeit nachgegangen.
    20. Diese Liste ist zu Ende.
    21. Ich finde die anderen Listen viel besser.

  • Banksy bespielt den großen Apfel

    Nachdem ich die letzten Tage immer wieder Werke davon in meinen Dunstkreis gespült bekam und sie nahezu alle großartig fand, möchte ich hiermit explizit darauf verweisen.

    Bansky, die Person, die meist Pappe ausschneidet und das als Vorlage nutzt, um Wände zu besprühen, ist in New York City und veröffentlicht jeden Tag ein neues Werk.

    Ein Highlight. Der gestrige Kunstverkauf. Ein Stand mit Originalen von Bansky, die bei klassischen Kunstautkionen für Millionen verkauft werden, gibt es für $60 je Stück. 8 Stück werden verkauft. Ich könnte noch etwas von wegen Kontext, Fakes und Kunstwert schreiben, aber finde, dass es das gar nicht braucht.

    Weiters gefällt mir:
    Kuscheltiere im Fleischlaster
    Ein geflickter Ballon
    Ein Lastwagen mit kunstvollem Garten im Gepäck
    Graffiti – The Musical

    Ich finde das machen wichtig. Jeden Tag. In sich toll.

    Unter banksyny.com werden immer die neuen Dinge veröffentlicht.

  • Rückblick: Orientierungswoche Medienwissenschaften Uni Paderborn

    Jörg Müller-Lietzkow stellt das Institut vor

    Heute war mein dritter erster Unitag. Nach Wirtschaftsuniversität und Hauptuni Wien, nun Universität Paderborn. Der Tag war lang, teilweise anstrengend, aber insgesamt interessant.

    Startschwierigkeiten und eine Verarsche

    Nachdem im Programm stand “9:30 Treffen vor dem Audimax” sowie “10:00 Begrüßung durch das Instituts” ging ich davon aus, dass diese im Audimax stattfinden würde. Ich habe aber nicht bedacht, dass in Paderborn Medienwissenschaften nur 100-150 Erstsemestrige hat. In Wien waren es zehnmal so viele und das Audimax die einzige Option. Kurz nach 10:00 kamen nochmals Teamer von der Fachschaft vorbei und nahmen mich zum Institut mit, wo im Raum E2.339 das weitere Programm statt fand.

    Ein gewisser Thomas Schwarz stellte sich als Juniorprofessor vor und begrüßte uns im Namen des Instituts, um uns dann zu erzählen, dass das Institut nur Platz für 80% der Studierenden hätte, aber man mit der Musikhochschule Detmold eine Vereinbarung für die restlichen 20% getroffen hätte, wohin es für das Wintersemester ein Shuttleservice geben wird. Statt eines Losverfahrens soll ein 15minütiger Test darüber entscheiden wer dort studieren müsse. Es wurde still, alle packten Stifte aus und füllten eifrig die ausgeteilten Zettel aus. Eine Person meldete sich, dass das nicht ginge, weil sie ihr Kind in den Kindergarten bringen müsse. Sie solle erst den Test machen, dann sehe man weiter. Einem anderem wurde der Test wegen Redens abgenommen. Nach etwa fünf Minuten dröhnte Roberto Blanko mit “Ein bisschen Spaß muss sein” aus den Boxen. Erleichtertes und genervtes Aufstöhnen füllte den Raum.

    Ich bin auch darauf eingefallen, obwohl es zahlreiche Zeichen gab. Eine Teilung nach Prozent der Studierenden macht keinen Sinn, wenn dann müssten einzelne Seminare dort stattfinden. Die Owoche ist optional, somit macht ein Test als Bestandteil von ihr keinen Sinn. Und überhaupt. Die Fachschaft hatte ihren Spaß. Mich nervte es etwas.

    Anschließend wurde die Fachschaft kurz vorgestellt (vertritt Studierende, Ansprechpartner und ihnen selbst ganz wichtig, Partyorganisatoren).

    Vorstellung des Instituts

    Um 11:10 Uhr dann die echte Begrüßung durch Jörg Müller-Lietzkow. “Motto: Willkommen in der Vergangenheit.”. Wie erhofft ging es dabei um die Art der Lehre. Gegen Verschulung und studieren nach Vorgabe des Arbeitsmarkts. Für ein selbstbestimmtes Studium nach den Interessen der Studierenden. Bücher komplett lesen statt sie in 15 Slides zu stopfen. Ein breit gefächertes Angebot und sechs Vollprofessuren. Als Abschluss wurde als Beispiel eines Studenten jemand genannt, der das Studium nicht abgeschlossen hat. Weil es nicht um das Papier geht.

    Besonders freut mich auch das Gameslab, weil Spiele meiner Meinung nach in der Wissenschaft größtenteils oft Medien vernachlässigt werden.

    Nach der echten Vorstellung war ich doch etwas verliebt in das Institut. Zahlreiche Überschneidungen mit den Dingen, für die ich mich bei #unibrennt eingesetzt habe.

    Stress im Studium, Mappenhilfe und Mensa

    Sehr kurz stellte sich die Initiative “Du bist nicht allein’. Website kommt noch. Dabei geht es darum für Studierenden, denen der Druck an der Uni zu viel wird oder die sich einfach mal aussprechen wollen, da zu sein. Prearbeitsmarktburnout.

    Danach wurden wir von Ali in Gruppen eingeteilt und uns wurden die Mappen, die wir bekamen vorgestellt. Eine in meinen Augen etwas überflüssige Angelegenheit. Sowohl die Mappen als auch das Vorstellen. Ein Bild der Mappen, falls es interessiert. Ich gehe nicht davon aus, dass jemand ohne Zugang zu einem Computer studiert. Etwas ungut blieb die Aussage hängen, dass Bibliothek zu Beginn des Studiums nicht so wichtig sei.

    Das geplante Speeddating wurde auf den Nachmittag verschoben und stattdessen die Mensa besucht. Dadurch konnte uns ohne viel Gedränge erklärt werden, dass es eine Delicard gibt, auf der man Geld lädt, um in der Mensa und unterschiedlichen weiteren Lokalen auf dem Campus bezahlen. Das Essen selbst war auch Ordnung.

    Speeddating

    Für mich der Höhepunkt neben der Vorstellung durch Jörg Müller-Lietzkow. Leider funktionierte der Beamer im Institutskino nicht, weshalb wir alle im Seminarraum (Hörsaal?) waren. Etwas eng, sehr laut und stickig. Dennoch toll. 90 Sekunden Zeit, Vorstellung mit Name, Alter und Heimatort. Weiter im offenen Gespräch oder mit wechselnden Fragen, die auf die Leinwand geworfen wurden.

    Luca, 25, Tirol und Wien. Verheiratet, ein Kind, zehn Semester in Wien Kommunikationswissenschaft studiert. Ein Semester selbst gelehrt.

    Hängen geblieben sind unter anderen: Macht eine Games Webshow macht; 1 Jahr Aupair in New York war; Zahlreiche Berufe ausprobiert; 2 Jahre mit der Band durch Deutschland;

    Der Großteil war, wie zu erwarten, Studierende, die gerade Abi gemacht haben. Manche für die Paderborn die letzte Alternative, aber auch einige, bei denen es die Erstwahl war.

    Unirallye

    Eine einfache Uniführung wäre mir persönlich lieber gewesen, aber viele andere scheinen Spaß an den Aufgaben an den einzelnen Stationen gehabt zu haben. Und der Vodka wurde teilweise auch gerne genommen.

    Wir haben das Geschäftszimmer und Fachschaftszimmer der Medienwissenschaften, das Medienlabor, das Gameslab (so halb, da geschlossen), die Bibliothek, das Prüfungsbüro, das Astabüro, den Ort, wo man Gerätschaften ausleihen kann, und das Audimax kennen gelernt. Vielleicht habe ich auch noch etwas vergessen.

    Alles Orte, die man kennen sollte.

    Drei Filme zum Abschluss

    Von aktuellen und/oder ehemaligen Studierenden.

    RTL Fake Clips – Hat mir persönlich nicht gefallen. Inhaltlich und produktionsmäßig.

    Bus Holger – Link finde ich nicht. Durchaus gut gemacht.
    Edit: Film kann man sich hier anschauen http://joscholz.com/kurzfilm/ und dem Regisseur auf Twitter folgen.

    Heimweh – Wow. Großartig gemacht.

    Danach gab es ein ‘Chill in’, ich habe mich jedoch verabschiedet und den Heimweg gemacht. Morgen Frühstück und Stundenplanbesprechung. Werde ich nachtragen.

    Livegetwittere bei @mewipb.

    Update: 10. Oktober 2013

    Stundenplanerstellung

    Bachelor Medienwissenschaft Studienstruktur http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/mewi/studium/studiengaenge/bachelor-medienwissenschaft/studienstruktur/
    Prüfungsordnung http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/mewi/studium/studiengaenge/diplom-medienwissenschaft/pruefungsordnung/
    http://kw.uni-paderborn.de/institute-einrichtungen/mewi/studium/studiengaenge/bachelor-medienwissenschaft/

    Anmeldung zu Lehrveranstaltungen: https://paul.uni-paderborn.de
    Studienverlaufsplan: http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/mw/Downloads/BA_MA/studienverlaufsplan_ba_mw_neu.pdf

    3 Veranstaltungen pro Modul
    Zeitpunkt und Dauer im Studienplan. Müssen nicht eingehalten werden, lediglich Empfehlungen.

    Jeder muss BWL machen.

    Medienökonomie 1 und 2 ersetzt Mathematik 1 und 2.
    Einführung in die quantitative Statistik (5 ECTS über 2 Semester)

    Info1 am besten im zweiten Semester.

    Praktikum kann durch Ausbildung ersetzt werden (über Anrechnung).

    Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Medienwissenschaften 2013/14
    http://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/mw/Downloads/KVV/KVV_WS1314_Web.pdf
    Wichtig: Beachten welche Lehrveranstaltung zu welchem Modul passt.
    Für Erstsemesterige vor allem Basismodule interessant.

    Zwischen Veranstaltungen sind immer eine halbe Stunde

    Stundenplanempfehlung

    Ein beispielhafter Stundenplan für Erstsemestrige.

    Zuerst muss man sich zum jeweiligen Modul anmelden, um sich zu Lehrveranstaltungen anzumelden.

    Basismodul Medientheorie/ -geschichte
    Eine Einführung wählen. Sehr beliebt ist Einführung Medientheorie von Hartmut Winkler.

    Basismodul Medienanalyse
    Ebenfalls eine Einführung.

    Modul Medienpsychologie
    Ebenfalls Einführung.

    BWL gibt es dreimal, wegen des großen Andrangs
    Für eine anmelden, kann auch zu einer anderen gehen. Inhalte sollten je Woche gleich sein.

    Mit einem PAUL Formular kann man sich nachträglich eintragen lassen, wenn die/der Dozent_in damit einverstanden ist und ihn unterschreibt.

    Etwa 25 ECTS sind für das erste Semester in Ordnung. Insgesamt hat das Studium 180 ECTS.

    Prüfungsanmeldung ist ebenfalls in PAUL. Dort muss man sich für die aktive Teilnahme wählen, wenn ein_e Dozent_in es nicht macht, sich bei ihr/ihn melden. Bei Falschanmeldung sich beim Studienbüro melden.

  • LucAPI

    Die Idee für ein neues Service, geplant mit einem Github Repository zu beginnen und es dann langsam auszubauen. Dämlich. Es gibt schon zahlreiche, die ähnliches probieren, aber es nicht hinbekommen, weil sich so viel verändert und es ein undankbares Energiegrab wäre. Natürlich die Idee, dass sich alle gemeinsam darum kümmern, aber um in diese Position zu kommen muss man viel investieren. Stattdessen dieser Blogpost als stark reduziertes Ergebnis.

    Ein Überblick, welche APIs von Social Networks es gibt, was sie können und wo es mehr Infos gibt. Als Vorbereitung für weitere und Visualisierungsanfälle. Mich interessieren unterschiedliche Dinge.
    – Klassische Verbindungen, sowohl reziprok (Freund, Kontakt) als auch einseitig (Follow, Subscribe)
    – Interaktionen (link, mention, reply, wallpost, …)
    – Metainformationen (Alter, Land, …)

    Momentan noch nicht wichtig: Inhalte. Dabei das Problem, dass gerade Interaktionen sich meist in den Inhalten verstecken. Und dass man mit den Inhalten sehr gut Metainfos bestätigen / ergänzen könnte. Vorerst möchte ich idealerweise IDs, Mailadressen oder Namen gegen eine API werfen und das jeweilige Netzwerk zurück bekommen.

    Facebook

    https://developers.facebook.com/docs/reference/api/user/#friends
    /me/friends bringt die ersten 5000 eigenen Kontakte. Mehr gibt es mit Paging. /me/friends?limit=5000&offset=5000

    Eine Liste der Freunde von irgendeiner Person bekommt man nicht, außer sie hat die App autorisiert. Leider. Dafür kann man mit /$ID1/friends/$ID2 überprüfen, ob zwei Personen miteinander befreundet sind. Es reicht die Autorisierung irgendeines Facebookusers. So dürfte netvizz funktionieren (get group_members, check if $user1 is connected to $user2, $user3, … and repeat). Entscheidend ist also wie man an die Liste mit IDs kommt, deren Vernetzung man untersuchen möchte. Notfalls Graph Search manuell scrapen.

    Twitter

    So viel öffentlicher als Facebook. Dafür dämliche API Begrenzungen.

    5000 IDs pro request. Da geht schon was. Um aus den IDs Personen zu machen kann man users/lookup nutzen. Bremst durch 100 je request jedoch, dafür mit 180 requests je user und time frame wieder in Ordnung. friends/ids ist auf 15 limitiert.
    https://dev.twitter.com/docs/api/1.1/get/friends/ids
    https://dev.twitter.com/docs/api/1.1/get/followers/ids

    Detaillierte Liste gibt es über friends/list und followers/list. Braucht man aber meist gar nicht.

    IDs wären grundsätzlich ausreichend. Sobald man aber die Daten mit anderen kombinieren möchte, braucht man Nicks und/oder Namen.

    Google+

    https://developers.google.com/+/api/latest/people/list
    Ohne Autorisierung gibt es keine Infos über Circles. https://developers.google.com/+/domains/api/circles/list