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Jungs sind Weltmeister, Mädels sind Spielerfrauen?

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Ü-Ei Weltmeister Spielerfrau

Heute Vormittag hat mich Mia auf die aktuelle Werbung für Kinderüberraschung (Ü-Ei) aufmerksam gemacht und ich habe kurzerhand ein Foto davon getwittert. Nach 200 Retweets, habe ich mir gedacht, dass ein paar weitere Informationen angebracht sind.

minipreis_prospektDie Werbung befindet sich im Minpreis Prospekt KW 10 (gültig von 3.3. bis 8.3.14). Vermutlich eine Ausgabe für den Raum Paderborn, außer dem Hinweis, dass bestimmte Produkte in einer Filiale in Paderborn nicht erhältlich sind, steht dazu allerdings nichts und ich weiß wenig über Prospekte, um mehr dazu sagen zu können. Die abgebildete Werbung befindet sich auf Seite 11.

Soweit ich das beurteilen kann, handelt es sich nicht um „Mädchen-Ü-Eier“, sondern um Aufschriften auf den normalen Ü-Eiern. Ob es noch weitere Aufschriften gibt, ist mir nicht bekannt. Ob der Inhalt sich unterscheidet, weiß ich auch nicht. Ich bin mir auch nicht sicher, ob hinter der Weltmeister-Spielerfrau Unterscheidung gezielt nach weiblich und männlich unterschieden werden soll, da das Ei mit der Weltmeisteraufschrift keine männlichen Merkmale aufweist. Wenn man von der in der Gesellschaft stark verbreiteten Dichotomie Frau/Mann ausgeht, liegt es nahe. Ich rege mich vor allem über den Ausdruck ‚Spielerfrau‘ auf.

Neubesetzung
Wenn man sich in den Kopf ruft, dass zuletzt die deutsche Frauenmannschaft Weltmeister geworden sind, richten sich beide Eier an Mädchen. Die, die gerne Fußball spielen (Weltmeister) und deren Freundinnen (Spielerfrau). Finde ich fortschrittlich von Ferrero sich für gleichgeschlechtliche Beziehungen einzusetzen.

Edit 02.03.2014:

Edit 03.03.2014:
Paulus Müller hat bei der Ferrero Pressestelle nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

…wir bedauern, wenn die Abbildung auf dem Zettel des Einzelhändlers den Eindruck erweckt, dass es nur diese zwei Eier mit Begriffen aus dem Fußball gibt und dass das eine explizit für Mädchen und das andere nur für Jungen gedacht ist. Dies ist nicht der Fall, wie wir im Folgenden gern erläutern möchten:

Die Darstellung auf dem von Ihnen angesprochenen Foto erzeugt ein falsches Bild, denn die beiden abgebildeten Motive sind nur ein kleiner Teil einer ganzen WM-Sonderedition, die mit verschiedenen Motiven das Fußball-Ereignis des Jahres feiern will. Dabei wurden unterschiedliche Begriffe, Bilder und Redewendungen rund um die Fußballwelt aufgenommen und spielerisch und mit einem Augenzwinkern aufs Ü-Ei gebracht. Beschreibungen wie „Abseitsversteher“, „Flankengott“, „Megafan“, „Spielemacher“ gehören ebenso dazu wie allgemeine Begriffe aus dem Fußball wie „Oleee!“ oder „Tooooor“. Die Auswahl auf dem Zettel des Einzelhändlers spiegelt also nicht die Vielfalt der Motive wider.

Es ist darüber hinaus nicht so gemeint, dass Eier, auf denen „Spielerfrau“ steht, für Mädchen gedacht sind und solche mit „Weltmeister“ für Jungen. Für uns hat der Begriff „Spielerfrau“ im Übrigen eine neutrale Bedeutung, es ist eine Beschreibung wie die anderen oben auch. Die Aufdrucke sagen weiterhin auch nichts über den Inhalt des jeweiligen Eies aus. Es sind lediglich zwei von mehr als 20 Motiven und Fußballbegriffen, die die Vorfreude auf die WM wiedergeben sollen.

Edit 03.03.2014 2:
Auch Jörgen Camrath hat nachgefragt und die gleiche Antwort bekommen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni. | | | Newsletter

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  1. Pingback: Ach, Ferrero. | Aus Liebe zur Freiheit - Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz

  2. Lieber Luca, es wird schon länger gezielt Frauen mit extra für das weibliche Publikum angefertigte Ü-Eier angesprochen. Jedoch nicht so herablassend, wie in diesem Beispiel.
    Deine „Neubesetzung“ finde ich klasse! :-)

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    • Zwei Doofe, ein Gedanke. Finde den Vorwurf, als jemand der immer und überall versucht zu zitieren, nicht schön und ich kann dir versichern, dass ich nicht abgeschrieben habe. Allerdings spielt es für mich auch keine Rolle.

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    • Herrje, wie lächerlich. Schon mal auf die Idee gekommen, dass manche Witze einfach so naheliegend sind, dass sie mehreren Leuten zugleich einfallen? Nein? Ganz schön arrogant und egozentrisch. Sogar ich hatte direkt den Gedanken und ich bin jetzt nicht weltberühmt für meinen Humor.

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  3. Pingback: Jungs sind Weltmeister, Mädels sind Spielerfrauen? via @Luca | @essenstweet / Nahrung

  4. Eine Recherche auf der Ferrero-Ü-Ei-Seite hat nichts ergeben, auch eine Suche im Netz nicht. Was genau für eine Sonderserie das ist, ist so nicht herauszufinden. Ich würde Montag mal ganz knallhart bei der Pressestelle anrufen, das Bild schicken und nachfragen! :D

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  5. Solange man sich über eine Lebensmittelverpackung aufregen kann, würde ich sagen: In Deutschland geht es uns richtig gut. ;)

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    • Wenn Du einmal eine Tochter hast, wirst Du das anders sehen. Der wünscht Du vermutlich höhere Ziele als „Spielerfrau“, eine Gesellschaft, in der das auch möglich ist, in der Frauen/ Mädchen geschätzt werden und sich nicht als Anhängsel eines erfolgreichen Mannes definieren dürfen.

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    • „In Deutschland geht es uns richtig gut“

      Überhaupt nicht. Wir leiden alle entsetzlich unter diesem Vorfall.
      In manchen Ländern gibt es Mord und Totschlag, wenn man ein Bild des Propheten malt, und bei uns eben, wenn man nicht richtig gendert. Pranger und Shitstorm ist bei solchen unmenschlichen Verstößen gegen unsere Leitkultur das Mindeste.

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  6. Pingback: sinusfunktion

  7. Beruhigt euch mal, ihr Gutmenschen. Es steht die Fußballweltmeisterschaft der Männer an. Da gibt es keine Weltmeisterinnen.

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    • „Eine Welt, in der Gutmensch ein Schimpfwort ist.“ Ich gehe mir eine eigene Welt backen, ohne BlackJack und Nutten und generell ohne Menschen.

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  8. Pingback: “Frauenfußball? Gibt’s nicht.” | Toxic Garden

  9. Frauenfußball wird eine Randsportart bleiben.

    Die Gründe: B-Jugend-Mannschaft vom VfB Stuttgart – Fußball-Nationalmannschaft der Frauen
    Ergebnis 3 : 0

    Herren-Mannschaft des Teltower FC (Landesklasse) – Damen-Mannschaft von Turbine Potsdam (Bundesliga-Meister)
    Ergebnis 10 : 3

    3. Senioren-Mannschaft vom Fortuna Seppenrade (Kreisliga) – Frauen-Mannschaft vom 1. FC Köln (Bundesliga)
    Ergebnis 3 : 0

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    • Kopf->Tisch. Aus diesem Grund sind auch Frauenleichtathletik, Frauenschwimmen und Frauenskiabfahrt Randsportarten. So denkt niemand, der Respekt gegenüber dem Sport hegt. Und niemand sollte diese Meinung in einem Schwimm- oder Leichtatletikverein äußern – es würde ihm nicht gut bekommen.

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      • Stichworte: Randsportarten, Vereinsrecht, „Kopf->Tisch“

        Randsportarten: man kann persönlich Dart (Präzisionssport mit Pfeilen) gut finden, muss aber damit Leben, dass dieser Sport wahrscheinlich niemals so populär wird wie Fußball.
        Damentennis lief und ‚läuft gut‘, somit ist es keine Randsportart.

        Vereinsrecht: ein Verein kann ein Mitglied ausschließen. Genaueres kann man dort ? http://www.vereinswelt.de/vereinswissen/details.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=136&cHash=9fc3d7152ba9336a670e36d0ed79bc43
        nachlesen.

        Ich glaube aber nicht, dass jemand meinen Ausschluss aus dem Dart Verband beantragen würde, nur weil ich Frauenfußball nicht mag.

        „Kopf->Tisch“: ich glaube nicht, dass sich Menschen so leicht für fragwürdiges instrumentalisieren lassen und noch weniger, dass Vereine sich solche Aussagen zu Eigen machen würden.

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  10. Pingback: Überraschungs-Eier für Spielerfrauen und Weltmeister | Fakeblog

  11. Reklame ist doof, das führt bei den Konsumenten zu einer gewissen Reklame-Resistenz. Daher müss die Werbewirtschaft zu immer schrilleren aussagen greifen.
    Wenn die Kids älter werden, durchschauen sie schnell das Reklametheater, bei dem „Auffallen um jeden Preis“ zwecks Umsatzsteigerung die Devise ist.

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  12. Ich fand die Sache doch sehr unglaublich und habe bei Ferrero angefragt, weil ich überlegte zu dem Thema was zu machen.
    Aus der Pressestelle habe ich folgende Antwort bekommen:
    „…wir bedauern, wenn die Abbildung auf dem Zettel des Einzelhändlers den Eindruck erweckt, dass es nur diese zwei Eier mit Begriffen aus dem Fußball gibt und dass das eine explizit für Mädchen und das andere nur für Jungen gedacht ist. Dies ist nicht der Fall, wie wir im Folgenden gern erläutern möchten:

    Die Darstellung auf dem von Ihnen angesprochenen Foto erzeugt ein falsches Bild, denn die beiden abgebildeten Motive sind nur ein kleiner Teil einer ganzen WM-Sonderedition, die mit verschiedenen Motiven das Fußball-Ereignis des Jahres feiern will. Dabei wurden unterschiedliche Begriffe, Bilder und Redewendungen rund um die Fußballwelt aufgenommen und spielerisch und mit einem Augenzwinkern aufs Ü-Ei gebracht. Beschreibungen wie „Abseitsversteher“, „Flankengott“, „Megafan“, „Spielemacher“ gehören ebenso dazu wie allgemeine Begriffe aus dem Fußball wie „Oleee!“ oder „Tooooor“. Die Auswahl auf dem Zettel des Einzelhändlers spiegelt also nicht die Vielfalt der Motive wider.

    Es ist darüber hinaus nicht so gemeint, dass Eier, auf denen „Spielerfrau“ steht, für Mädchen gedacht sind und solche mit „Weltmeister“ für Jungen. Für uns hat der Begriff „Spielerfrau“ im Übrigen eine neutrale Bedeutung, es ist eine Beschreibung wie die anderen oben auch. Die Aufdrucke sagen weiterhin auch nichts über den Inhalt des jeweiligen Eies aus. Es sind lediglich zwei von mehr als 20 Motiven und Fußballbegriffen, die die Vorfreude auf die WM wiedergeben sollen.“

    Ich finde das recht schlüssig, man kann natürlich drüber solche Aktionen generell geteilter Meinung sein und fragen, warum nicht auch eine „Weltmeisterin“ auftaucht. Von den furchtbaren „normalen“ Ü-Eiern für Mädchen ganz zu schweigen.

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  13. Pingback: Weltmeister vs. Spielerfrau | JO/CA

  14. Ah ja, also andere „neutrale Begriffe“ werden auch verwendet wie„Abseitsversteher“, „Flankengott“, „Megafan“, „Spielemacher“. Wo ist denn die Spielemacherin, die Abseitsversteherin, die Flankengöttin und der Spielerinnenmann? Oder die Spielerinnenfrau und der Spielermann? #fail

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    • Genau das dachte ich auch. Vielleicht gehört Ferrero zu denen, die immer noch denken, Frauen könnten generell keine Abseitsregel verstehen…ß
      Somit bleibt Spielerfrau nach wie vor der einzige rein weibliche Begriff. Der einzige neutrale Begriff ist wohl Megafan.
      LG

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  15. Interessant zu wissen wäre doch, ob in den Eiern mit Aufdruck „Spielerfrau“ generell nicht das gleiche drin ist, wie in den Eiern mit dem Aufdruck „Weltmeister“. Wenn das nämlich der Fall wäre, wäre wohl die Antwort der Firma – dass es sich um nicht speziell auf Mädchen bzw. Jungen abzielende Produkte handelt – widerlegt, oder?

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  16. Was mich an der Stellungnahme von Ferrero am meisten stört, ist dieses ‚Für uns ist das neutral und wir sehen das so und so.‘, weil da dieser Unterton mitschwingt ‚und wir haben auch, im Gegensatz zu eventuellen Kritikern, Recht damit‘.

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  17. Pingback: PinkPinkPink sind alle meine Farben… | 50 Shades of Hate

  18. Zur „Neubesetzung“: Die Damen waren bisher nur zwei mal Weltmeister – daher auch nur 2 Sterne. Da auf dem „Weltmeister-Ei“ drei Sterne abgebildet sind, sind also eindeutig die Männer damit gemeint. Scheiss Werbung, scheiss Aktion!

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  19. Pingback: “Spielerfrau” ist eine neutrale Bezeichung! | Pinkstinks Germany

  20. Oha, man muss wohl erst Genderwissenschaften studiert haben, um hier irgendein Problem erkennen zu können.

    Ihr seid so unentspannt.

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  21. Ihr habe echt typische 1.Welt-Probleme. Hoffentlich erfährt niemand da draußen, der echte Sorgen hat, von solchen Texten.

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  22. Das ist ja ein Skandal!!! Und schon wieder betrifft es die armen deutschen Frauen. Aber warum nur … :'(

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    • Tja, Lucian89, warum nur?

      Weil Typen wie du Frauen für minderwertig halten. Ganz einfach.

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      • Das kann man so salopp nicht sagen. Ich bin sogar ein großer Fan von Frauenbibliotheken, kostenlosen Frauentaxis (in Marburg vor einer Disco gesehen), Frauenquoten und den nicht enden wollenden Bevorzugungen für die deutsche Frau.

        Nur ein extra Ü-Ei für Mädchen ist etwas ganz schlimmes. Arme deutsche Frau :'( Man hätte auf das andere Ü-Ei wenigstens Weltmeister/-innen schreiben können.

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  23. Pingback: Lesenswerte Links – Kalenderwoche 10 in 2014 > Vermischtes > Lesenswerte Links 2014

  24. Angesichts solcher Artikel überrascht es nicht, dass in ganz Europa eine wachsende Zahl junger Frauen und Mädchen zum Islam konvertiert, urplötzlich von der Bildfläche verschwindet und einige Monate später in Syrien oder Waziristan als vollverschleierte Braut eines Dschihadisten wieder auftaucht. Manche von ihnen geben sich sogar mit der Rolle der Zweit-, Dritt-, oder Viertfrau zufrieden. So kriminell die muslimischen Gotteskrieger sein mögen – si e scheinen etwas zu haben, was auf Frauen anziehend wirkt. Was genau das ist, wird schnell deutlich wenn man einen Blick auf den männlichen Nachwuchs hierzulande wirft, oder besser gesagt auf die hiesigen Männerdarsteller: blasse Milchbubis mit dünnen Ärmchen und schmalen Schultern, die keine zehn Klimmzüge schaffen und zum Anzünden eines Lagerfeuers ein Youtube-Tutorial brauchen. Anstatt Berge zu besteigen, Kunstwerke zu erschaffen oder ihr Leben dem Kampf gegen Kinderarmut zu widmen, sitzen sie vor ihren Laptops und echauffieren sich über rosa Schriftzüge auf der Verpackung von Schokoladeneiern. Kein Wunder also, dass es Frauen unter all den transformierten Memmen zusehends schwerer fällt einen geeigneten Lebens- und vor allem Fortpflanzungspartner zu finden.

    Ein junger Muslim dagegen, bereit für seinen Glauben in den Kampf und nötigenfalls in den Tod zu ziehen, signalisiert Willenskraft und Stärke, zwei Eigenschaften, die seit jeher die Partnerwahl beeinflusst haben. Die Ur-Instinkte setzen sich früher oder später eben immer durch und mehr und mehr Frauen dämmert es, dass dressierte Schoßhündchen, die beim Schreiben artig das Gender-Gap benutzen und sich in Kampagnen gegen Geschlechter-Stereotype engagieren, bestenfalls die Aura eines frisierten Pudels verbreiten, für die Rolle eines Familienvaters aber völlig unqualifiziert sind.

    Die Hinwendung zu dominanten und gewalttätigen Extremisten ist Symptom einer ernsthaften Erkrankung, die die westlichen Gesellschaften befallen hat. Die Lösung dieses Problems ist freilich naheliegend: „Wer sich nicht achtet, ehrt die Frauen nicht“, wusste schon Goethe. Mit anderen Worten: Wir brauchen neue Männer, und zwar dringender denn je – aber bitte nur solche, die die Bezeichnung „Mann“ auch verdient haben.

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    • Wie ich im Beitrag geschrieben habe, hat mich meine Frau auf die Werbung hingewiesen. Damit funktioniert deine restliche Argumentation nicht mehr.

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      • Für das – wie Sie es nennen – „Funktionieren meiner Argumentation“ ist es unerheblich, ob Sie selbst auf diese Überraschungseier gestoßen sind oder von anderen darauf aufmerksam gemacht wurden. Zwar kann niemand ernsthaft bestreiten, dass man nicht über Fragen der Gleichberechtigung diskutieren muss, selbstverständlich muss man das, man sollte aber Wichtiges von Unsinnigem trennen. Ihr Artikel fällt allerdings problemlos unter die zweite Kategorie, ganz davon abgesehen, dass Ihre Analyse auch sachliche Mängel hat, weil sie die Auswirkungen der von Ihnen angeprangerten Verpackung in Bezug auf die relevante Zielgruppe völlig außer Acht lässt.

        Nichtsdestotrotz kann man Ihrem Beitrag auch etwas Positives abgewinnen: Wenn schon die rosa Farbe eines einzelnen Wortes auf der Umverpackung von Schokoladeneiern für Kinder bei Ihnen solche Empörung hervorruft, wie groß muss sie dann erst angesichts von Zwangsverschleierung, Zwangsheirat und weiblicher Genitalverstümmelung sein? Übrigens alles Phänomene, die es mittlerweile auch hierzulande gibt, sozusagen vor unserer Nase, auch vor der Ihren. Ich freue mich daher auf Ihre Beiträge zu diesen Themen, die Sie demnächst auf diesem Blog sicherlich einstellen werden.

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  25. Pingback: Spielerinnenmänner « Neun mal sechs

  26. Pingback: KRAMSS – Überraschungseier und Sexismus | VidShaker

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