Monat: April 2014

  • 2-Blog in Zahlen

    2-Blog in Zahlen

    Auf Facebook gab es eine kleine Diskussion zu Besucherzahlen von Blogs, die mich dazu bewegt hat wieder einmal in meine Statistik zu schauen. Ich behaupte ja gerne, dass mir das alles nicht so wichtig ist. Stimmt nur zum Teil. Natürlich möchte ich auch gelesen werden, auch wenn ich zuerst für mich selbst schreibe. Neben den Kommentaren als aktive Feedbackform sind die Zahlen ein passive Rückmeldung. Weniger über die Qualität der Beiträge als mehr über das Interesse an den jeweiligen Themen.

    2006 habe ich begonnen zu bloggen. Im Archiv sieht man sehr gut wie viele Beiträge ich jeweils veröffentlicht habe. 2006 wurde es jedes Monat mehr, 2007 war ich über das gesamte Jahr verteilt sehr mitteilungsbedürftig und 2008 ging es stetig abwärts. In den letzten fünf Jahren gab es nur wenige Monate an denen ich mehr als zehn Beiträge veröffentlicht habe. Das muss nicht bedeuten, dass ich auch weniger geschrieben habe. Seit 2008 bin ich auf Twitter (Archiv) und habe dort meist mehr geschrieben als zuvor in Blogposts. Ebenfalls wurden meine Beiträge wesentlich länger, sodass ein Artikel aus den letzten Jahren fünf bis zehn aus der Zeit um 2009 entspricht. Aber auch damals gab es immer wieder ausführlichere Beiträge. Irgendwann möchte ich mir einmal die Datenbank vornehmen und eine tatsächliche Mengenauswertung machen. Da sollte mir der aktuell besuchte XML-Kurs in der Uni zu Gute kommen.

    Nun habe ich ein ungefähres Gefühl zur Veröffentlichungsfrequenz auf dem Blog. Aber wie verhält sich das im Vergleich zu den Besuchern?

    Google Analytics meint, dass ich bis 2008 fast keine Besucher hatte. 20-100 pro Tag. Mehr als nichts und ein gewisses Wachstum ist auch feststellbar gewesen. Ab Mitte 2008 ging es dann stark aufwärts und 2009 war das gesamte Jahr ziemlich gut. Etwa 1000 Besucher jeden Tag. Das doppelte an guten Tagen. Juni 2010 bis März 2011 hatte ich die Nase voll von Statistiken und wollte mich aufs Bloggen selbst konzentrieren. Schließlich war es immer noch mein persönlicher Blog ohne Gewinnabsichten. Der Traffic ging etwas zurück und ist seitdem ziemlich stabil bei 300-500 Besuchern pro Tag. An einzelnen Tagen, wenn ich etwas veröffentlicht habe, das auf großes Interesse traf, besuchten bis zu 6000 Menschen den Blog.

    Da ich nur alle paar Wochen einen Beitrag veröffentliche, aber die Besucherzahlen ziemlich konstant sind, kann man bereits erahnen, dass der Großteil über Suchmaschinen kommt und alte Beiträge abruft.

    Content Drilldown - Google Analytics - Google Chrome 2014-04-19 14.01.25

    Content Drilldown. Aufgrund meiner URL-Struktur kann ich so sehr einfach feststellen aus welchem Jahr die beliebtesten Beiträge stammen. Die Beiträge von 2008 und 2007 sind zusammen für 60% des Traffics der gesamten Zeit verantwortlich.

    Content Drilldown - Google Analytics - Google Chrome 2014-04-19 14.06.47

    Beschränke ich den Zeitraum auf das letzte Jahr (19.4.13-19.4.14) ändert sich das Bild. 2008, dessen Inhalte zuvor alles überschattet hat, ist mit nicht einmal 3% des Traffics unwichtig geworden. Die aktuellen Beiträge (2013 und 2014) sind tatsächlich für den jeweiligen Zeitraum wichtiger. Aber dann ist da auch noch 2007 was mit fast 50% wieder eine Vorherrschaft einnimmt. Projects sind keine Blogbeiträge an sich, sondern Projekte wie etwa Blognetz. Geht man eine Ebene tiefer, sieht man dass ein einziger Blogbeitrag aus 2007 für 98% des Traffics verantwortlich ist. Hilfe zu einem Computerproblem, das wohl immer noch sehr häufig ist. Und unter der Woche doppelt so häufig auftritt als am Wochenende. Ich kann sogar Feiertage ablesen.

    Ich bleibe bei der These, dass persönliche Blogs bei den meisten Beiträgen nur sehr wenige Menschen erreichen. Und dass das vollkommen in Ordnung ist.

    Analytics 2-Blog Pages 20060418-20140418 - Excel 2014-04-19 14.20.23

    Die 1000 meistbesuchten Beiträge des Blogs in ein Diagramm gepackt (Vertikal: Besucher, Horizontal Ranglistennummer). Manche sprechen vom Longtail. Ich bin mir nicht sicher, ob dies der richtige Ausdruck ist, weil der Longtail auch zusammenaddiert nicht auf den Traffic der Top-Beiträge kommt. Aber Traffic hat. Ab Platz 71 sind die Besucherzahlen dreistellig. Ab Platz 370 zweistellig. Die letzten 440 Plätze haben jeweils weniger als 50 Besucher.

    Bei den alten Beiträgen sind die meistbesuchten Beiträge solche, die bei Google häufig gesucht werden. Bei den neueren Beiträgen sind die besonders gut besucht, die häufig in Social Networks geteilt wurden. Davon lässt sich auch ableiten, dass es in den meisten Fällen wenig Interesse macht viel Zeit in den Aufbau von Followern und ähnlichen auf anderen Plattformen zu investieren, sondern man eher Erfolg hat, wenn man diese Zeit in die Inhalte stellt. Ich sehe die Social Network Nutzung daher, zumindest im Bezug auf den Blog, als ideengenerierend. Die Möglichkeit Inhalte zu verteilen ist sekundär. Da ist es viel effektiver Inhalte zu haben, die so gut sind, dass die Leser sie jeweils in ihren Netzwerken weiterteilen.

  • Neues Design, weniger Plugins, mehr Geschwindigkeit

    Den regelmäßigen Lesern wird es schon aufgefallen sein, den reinen Feedreadern vermutlich noch nicht. 2-Blog hat ein neues Design. Zuerst gesehen bei Sascha, länger hin und her überlegt und dann das Themebundle bei elma gekauft. Sehr zufrieden.

    Weil ich gerade dabei war mal wieder die Plugins durchgeschaut und alles, was ich nicht mehr gebraucht habe deaktiviert und gelöscht. Anschließend in der options Tabelle in der Datenbank etwas aufgeräumt. Haben sich inzwischen über 800 Einträge angesammelt, die Hälfte konnte ich bereits rauswerfen.

    Eines meiner Lieblingshassthemen: Geschwindigkeit. Ich war mit WP Supercache und kompletten Preload eigentlich ganz zufrieden, wollte aber wieder einmal etwas neues ausprobieren. Daher bin ich auf Cachify umgestiegen. Weil WP Minify schon länger herumgesponnen hat, habe ich erst WP Minify Fix ausprobiert und bin dann zu Autoptimize gewechselt. Wobei ich mir da nicht ganz sicher bin, ob ich das lasse. Gefühlt ist der Blog nun schneller. Google Pagespeed meint, dass ich CSS und JS noch komprimieren soll, aber das habe ich trotz längerem herumprobieren nicht richtig hinbekommen. Falls jemand Tipps hat, gerne melden. Dass ich momentan zwei riesige Bilder auf der Startseite habe, die durch das responsive Design in den meisten Fällen hoffnungslos kleinskaliert werden, lassen wir mal außen vor.

    Crazy Lazy, damit Bilder erst kurz bevor man sie tatsächlich dem Bildschirm hat geladen werden, ist auch neu.

  • Sessions die mich bei der re:publica 2014 interessieren

    Sessions die mich bei der re:publica 2014 interessieren

    Wie die letzten Jahre werde ich auch dieses Jahr bei der re:publica in Berlin sein. Leider nur bis Mittwoch, da ich ab Donnerstag ein Blockseminar (über Mountainbikes und Medien!) habe. Dafür komme ich schon Montags Mittag an und werde am Montag Abend bei der Vorregistrierung und dem Come Together sein.

    Meinen re:publica Vortrag von 2010 über #unibrennt kann man auf YouTube anschauen. Von der letzjährigen Session zu gibt es keine Aufzeichnung, aber ich gab WordPress Deutschland ein kleines Interview. Dieses Jahr habe ich keine eigene Session und kann mich ganz auf die der anderen und die Menschen rundherum konzentrieren. Oder so.

    Tipps für Erst-, Zweit- und Drittbesucher

    Weil in Social Media Friends Austria-Gruppe gefragt wurde.

    • Sessions, die man besuchen will im Vorhinein planen und immer eine Alternative haben, falls einmal etwas nicht so gut ist oder der Raum voll.
    • Nur die Hälfte oder weniger der geplanten Sessions besuchen und stattdessen mit Menschen im Hof und der Halle plaudern.
    • KEINE TERMINE auf oder während der re:publica ausmachen. Mit Personen ausmachen, dass man gerne plaudern würde ist super. Spontan im Hof ausmachen und ähnliches geht auch. Aber sonst läuft man stundelang einem Termin hinterher statt die hundert anderen spannenden Menschen kennen zu lernen.
    • Termine lieber am Abend zum Essen und ähnliches.
    • Die Sessions in den großen Räumen werden meist aufgezeichnet und daher ist dort die Zeit absitzen meist weniger toll als mit Menschen, die man sonst nicht treffen könnte zusammen zu sein. Zugleich bieten die großen Sessions wieder Anknüpfungspunkte für Gespräche und Menschen kennen lernen.
    • Nicht länger als eine Stunde mit der gleichen Person plaudern.
    • Spaß haben.
    • In Berlin weiß niemand wer Luca ist.
    • Österreich ist grundsätzlich nur ein paar Berge, wo man Urlaub macht.

    INTO THE WILD // SESSIONS

    The Telescreen in your pocket

    Während ich Neuigkeiten rund um Netsec regelmäßig verfolge, habe ich mich mit der Sicherheit von Smartphones nur selten beschäftigt.

    Hacking History

    http://re-publica.de/session/hacking-history
    Wer schreibt Geschichte und wie kann sich das ändern?

    re:data

    DATA!

    Anleitung zum offen machen. Wie Designerinnen und Designer ihre Arbeiten offen und frei zur Verfügung stellen können (und trotzdem Geld dabei verdienen).

    Da ich mich seit meinem letzten Startup intensiver mit unterschiedlichen Möglichkeiten des Geldverdienens mit dem Internet beschäftige, spricht mich der Workshop an.

    [do:index] – Offenheit ranken? Der digitale Offenheitsindex

    Open Data gehört schon länger zu einen meiner Lieblingsthemen.

    Wie ich lernte, die Überwachung zu lieben

    Ich mag Schwenzel.

    Netzneutralität – End Game in Europa

    Thomas war mein Club Mate Lieferknoten in Wien. Und Netzneutralität ist ziemlich wichtig. Und es wurde vor kurzem der Grundstein gelegt sie in der EU zu verankern.

    Lies, damned lies and statistics

    Open Data Geschichten aus England.

    Sprachregelungen, Sprachreformen, Sprachkritik

    Stefanowitsch hat schon viele kluge Dinge über Sprache gesagt. Aber ich sah ihn noch nie live.

    Big, small, open – my data

    Wackelkandidat. Data! Aber die Beschreibung ist recht allgemein gehalten. Etwas in die Richtung wem die Daten gehören.

    Burnout & Broken Comment Culture

    Der zweite Teil des Titels hat mich gepackt. Onlineaktivismus und Diskussionskultur.

    How do you buy a blogger? – blogger relations from a global perspective

    Das Thema ist jedes Jahr da. Meist langweilt es mich, aber die aktuelle Situation in anderen Ländern interessiert micht.

    Data gone wild – wie frei darf Datenvisualisierung sein?

    Ich fühle mich angesprochen. Auch wenn es nicht direkt darum geht, was ich bei Blognetz gemacht habe, sondern eher wie Diagramme und ähnliches missbrauch werden.

    Me, you and everyone we don’t know (yet) : a Building Diversity Workshop

    Anti-Filterblase. Interessiert mich, weil ich nicht glaube, dass viel sinnvolles dabei rauskommen kann.

    Entgrenzte Mediennutzung – Wie erfassen?

    Medienforschung! Und wie kann das heute noch funktionieren.

    Der Online-Elternclan: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Elternblogs

    Was wenige wissen: Ich habe ein Kind. Und einen Familienblog. Aber auch sonst interessiert mich das Thema.

    Über das Entlieben in Zeiten des Internets

    Kompliziertes Thema. Und spannend.

    Edit: Zeitplan

    Da der vorläufige Zeitplan inzwischen online ist, habe ich mich nochmals durchgewühlt, um zu wissen, welche Sessions, die mich interessieren, sich überhaupt ausgehen.

    Montag

    Dienstag
    13:45-14:15 Stage 6: Der Online-Elternclan: Zur gesellschaftlichen Bedeutung von Elternblogs
    14:15-14:45 Stage A: Hacking History
    14:15-14:45 Stage 2: Sprachpolizeiliche Ermittlungen
    16:15-16:45 Stage A: Big, small, open – my data
    16:45-17:15 Stage A: Data gone wild
    16:45-17:15 Stage 2: Sie werden nicht glauben, was Sie hier sehen!
    17:30-18:30 Stage 1: Rede zur Lage der Nation
    20:00-21:00 Stage 5: It´s a Bingo! – Herm und Nilz retten die Welt

    Mittwoch
    10:00-10:30 Stage 1: Burnout & Broken Comment Culture
    10:00-11:00 Stage 2: On our fear and apathy towards smartphone attacks
    12:30-13:00 Stage A: do:index
    13:00-13:30 Stage A Lies, damned lies and statistics
    13:45-14:45 Stage 6: How We Won The Battle On Net Neutrality In Europe
    15:00-15:30 Stage E: re:data

    Donnerstag (bin ich leider nicht mehr da)
    Anleitung zum offen machen
    Wie ich lernte, die Überwachung zu lieben
    How do You Buy a Blogger?
    Me, you and everyone we don’t know (yet)
    Entgrenzte Mediennutzung – Wie erfassen?
    Über das Entlieben in Zeiten des Internets
    Catch me if you can – Ephemere Profile und flüchtige Accounts

  • How much does it suck being so well known and living in NYC? Do you ever have any privacy?

    „Yeah, I mean, it’s a little tricky. I’m sort of a private person and people are very well-meaning, but the one thing that sort of gets to you are the cameras/cellphones. People try to be sneaky and try to get your picture without coming up to you or asking, and that’s what kind of gets to me.

    I don’t even know why they do that, isn’t the joy of meeting somebody better than taking a picture from down the street? I’ve seen every combination too, some people will even send their kids over to ask for directions, haha! But for the most part people are very nice and I’m not moving out of NY just because of that at this point. It’s just important to me to feel safe and keep my family safe as well.“

    Peter Dinklage

  • Sommersemester 2014 an der Uni Paderborn

    Sommersemester 2014 an der Uni Paderborn

    Das neue Semester hat begonnen. Mein Ziel ist es bis zum Ende des Sommers mein Bachelorstudium der Medienwissenschaften an der Universität Paderborn abzuschließen.

    Da ich das letzte Semester vor der Anrechnung meines Kommunikationswissenschaftstudiums geplant und dabei rein nach Interesse gegangen bin, habe ich derzeit 5 Kurse die ich mir erst im Masterstudiengang anrechnen werden lassen kann. Ich werde aber nachfragen, ob es möglich und sinnvoll ist ein oder zwei Kurse im Bachelor anzurechnen.

    Studienfortschritt
    (Wie die Tabelle funktioniert habe ich auf AmbassadorBase erklärt.)

    Nun zu den Lehrveranstaltungen, die ich dieses Semester absolvieren werde.

    Bachelorarbeit

    Mit dem Professor besprochen, aber noch nicht finalisiert. Daher keine weiteren Infos dazu. Wird neben dem Semester laufen und ich freue mich bereits darauf, weil das Thema super ist. Etwas Sorge, dass ich mich wie bei einigen bisherigen Arbeiten in der eigenen Begeisterung verlaufen werde.

    Vorlesung Medienökonomie II

    Der zweite Teil der Vorlesung Medienökonomie. Im letzten Semester gab es Kommunikationswissenschaft im Schnelldurchgang und erste ökonomische Effekte und Betrachtungen. Bei der Prüfung habe ich nicht besonders gut abgeschnitten. Da die Vorlesung selbst sehr interessant ist freue ich mich dennoch auf die Fortsetzung.

    Übung Empirische Medienforschung Teil II

    Die erste problematische Lehrveranstaltung. Sie ist zweiteilig und der erste Teil wird immer im Wintersemester und der zweite im Sommersemester angeboten. Mir fehlt der erste Teil. Würde ich bis nächstes Semester warten, würde dies eine Verzögerung des Abschlusses um mindestens zwei Semester bedeuten. Inhaltlich sollte ich keine zu großen Probleme haben. Das Ziel ist das theoretische Wissen aus dem letzten Semester praktisch anzuwenden und einen eigenen Forschungsbericht zu schreiben. Da am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien hauptsächlich empirisch gearbeitet wird, habe ich schon mehrere Seminare dazu besucht und Forschungsberichte verfasst. Hier werde ich nochmals bezüglich der Anrechnung mit dem Institut sprechen, um den ersten Teil nicht im nächsten Semester nachholen zu müssen.

    Vorlesung + Übung Webbasierte Informationssysteme

    Zweite problematische Lehrveranstaltung. Hier gibt es keine direkte Verbindung, aber sie ist aufbauend zu ‚Einf. Web-bezogene Sprachen‘, welche jeweils im Wintersemester stattfindet. Wenn ich mir die Übersicht zur Vorlesung ansehe bin ich zuversichtlich, dass ich sie schaffe. Netzwerkprotokolle, Auszeichnungssprachen, HTML, CSS, XML, XSL, APIs, JS, Java Applets, CGI, Servlets, JSP, Regex, PHP und AJAX. Ich würde nicht behaupten, dass mich mit allen Dingen auskenne, aber zumindest kenne ich alle Begriffe und kann ungefähr sagen was jeweils damit gemacht werden kann. Auch hier hoffe ich eine Vereinbarung zu finden, um den ersten Teil noch in diesem Semester nachholen oder anrechnen zu können.

    Dazu gibt es eine Übung, bei der die Inhalte praktisch angewandt werden.

    Vorlesung + Übung Informatik für Geisteswissenschaftler

    Das Grundgerüst. Konzepte und Teilbereiche der theoretischen, praktischen und angewandten Informatik. Dazu die Übung, um die Dinge auch selbst zu machen. Ich kann mich an eine ähnliche Vorlesung in Wien erinnern, die ich nie abgeschlossen habe. Allerdings war sie nicht für Geisteswissenschaftler gedacht. Bin gespannt wie komplex es wird.

    Workshop: Film- und Fernsehkritik

    Ich musste sofort an ein Seminar in Wien denken, Theater-, Film und Medienwissenschaften, zu Foucault und Kritik, wo wir ebenfalls Kritiken verfassen mussten.

    Feedback der Professorin dazu. (2011)

    Ein guter Text, der die Faszination für die Serie und ihre Hauptfigur durchaus auf den Punkt bringt. Gleichzeitig entsteht beim Lesen der Eindruck, dass der Autor zu sehr viel weitreichenden Überlegungen imstande wäre, sie aber aus welchem Grund auch immer dem/der Lesenden vorenthält. Der Text bleibt anfangs eher deskriptiv und da, wo er den Ansatz einer interessanten Analyse (und Kritik) liefert, nämlich die Frage, welche grundlegenden Fragen werden in “Dexter” über gewählte Thematik und die Art der Erzählweise und Inszenierung eigentlich diskutiert/angeboten, bricht der Text ab. Schade. Eine etwas andere Gewichtung und ein Ausbau des zweiten Teils des Textes wäre wünschenswert gewesen.

    Riding Free! Zur medialen und sozialen Konstruktion des (Mountain-)Bikes

    Etwas anderes. Statt selbst herumzuschreiben lasse ich die Beschreibung des Seminars für sich sprechen:

    In den 1970er Jahren schien die Technologie Fahrrad im Zuge der allgemeinen Motorisierung zu ihrem Ende zu kommen. Nur noch wenige Menschen besaßen überhaupt ein Fahrrad nachdem Autos auch für schlechter Verdienende erschwinglich geworden waren und sich westliche Gesellschaften als Automobilkulturen neu erfunden hatten. In den 1980er und 1990er Jahren fand ein Revival des Fahrrads statt: Fahrradfahren wurde wieder cool. Nicht zuletzt durch die kalifornischen Freaks, die aus Schrottteilen ihre ‚clunkers‘ zusammenschraubten und in atemberaubender Geschwindigkeit den Mount Tamalpais hinunterjagten und die alsbald Vorbild für den neuen Sport Mountainbike wurden.
    Fahrradfahren wurde als Freizeitsport, als gesundheitsfördernde Betätigung und als Lösung für die hoffnungslosen verstopften und abgasgeschwängerten Großstädte entdeckt.

    Im theoretischen Teil des Seminars setzen wir uns mit der soziohistorischen Entwicklungsgeschichte des Mountainbikes und seiner medialen Inszenierung auseinander. Im praktischen Teil werden wir eine kleine Umfrage unter der Bevölkerung zum Thema ‚Nutzen und Nachteil des Mountainbikes unternehmen und auswerten, mehr über Fahrradtechnik des Mountainbikes von einem Fahrradmechanikermeister lernen und optional und abschließend unser Studienobjekt selbst in der freien Natur ausprobieren – mit selbstgewählter Geschwindigkeit und ohne Steilpisten.

    Voraussetzung: Verkehrstüchtiges Fahrrad und Fahrradhelm

    Lokale Legenden O-Ton-Hörfunkfeature

    Ich höre meine eigene Stimme ungern, mit Audio arbeiten hat mir jedoch immer Spaß gemacht. Im Seminar wird ein O-Ton-Feature erstellt, welches sich dadurch auszeichnet, dass es keine Sprecherkommentare gibt, sondern eben nur O-Töne, die durch Montage die Hörer_innen eintauchen lassen. Aufgrund der Zeiten bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch teilnehmen können werde.

    Google Calendar - Google Chrome 2014-04-07 14.56.49