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Mein Leben sortiert sich nicht von selbst, also muss das Blog das übernehmen.

Themen

Digitale Gesellschaft

Modebegriff. Ich mag ihn, weil man damit Politik, Wirtschaft, Menschen und Maschinen in einen Korb werfen kann. Beziehungsweise Paket. Es geht um Open Data, Demokratie, Bürgerbeteiligung, Daten, Prioritäten und vieles mehr. Es gibt neue Werkzeuge und wir müssen lernen und aushandeln, wie wir sie nutzen. In diesem Zusammenhang will ich auf das großartige Essay ‚Everything is broken‚ von Quinn Norton verweisen, indem sie sich mit dem Sicherheits- und Überwachungsaspekt beschäftigt.

Nachrichtenverbreitung und das Web

„If the news is important, it will find me.“, wird seit Jahren von zahlreichen Menschen für unterschiedliche Zwecke zitiert. Mein Ansatz ist, dass sich am grundsätzlichen (Mit-)Teilungsbedürfnis der Menschen wenig geändert hat, aber es nun beobachtbar ist und höher skaliert. Wobei das Beobachtbar dank Facebookprivacybla und SMS-Nachfolgerdiensten nur begrenzt stimmt. Bleiben wir beim Sichtbaren. Was früher die Bild war, ist heute heftig.co. Emotionales vor allem visuell vermittelt ohne Rücksicht auf Menschen oder Wahrheit. Es ist nicht alles gleich, aber man kann Ähnlichkeiten erkennen. Diese sind interessant. Und auch das allgemeine Kommunikationsverhalten im Netz.

Blogs

Sie lassen mich nicht los. Professionalisierung suckt. Und zugleich mag ich gute Blogs. Lese vor allem gute Blogs. Schließt sich nicht aus. Eine Person, subjektive, nachvollziehbare Haltung und Inhalte. Blogs sind tot. Ja, eh. Blogs sind vielleicht die unabhängigsten Medien im Netz. Blogs sind Blogs. Bloggediblogblog. Hört niemals auf zu bloggen.

Startups

Mir macht es Spaß mich mit Gründern auszutauschen, mich mit ihren Ideen und Herangehensweisen zu beschäftigen, ihnen Feedback zu geben und falls es mir möglich ist, einen kleinen Schubs geben, um Dinge ins Rollen zu bekommen und/oder zu beschleunigen.

Bereiche

Studium

Den Bachelor diesen Sommer abzuschließen ist unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich. Ob und wann ich den Master mache hängt von den übrigen Bereichen ab. Derzeit bin ich vier Tage pro Woche in der Uni und mache mehr Lehrveranstaltungen in einem Semester als früher in drei. Und ich bin gut darin. Bis auf die Abgabefristen.

Familie

15 Monate ist das Kind. Ich versuche Zeit und Energie dafür zu reservieren. Menschen lassen sich übrigens schlecht in Zeitfenster packen. Vor allem Kinder nicht. Meine Frau kümmert sich großartig um uns. Immer wieder fantasiere ich, wie es wäre, wenn man dies umkehren würde.

AmbassadorBase

Der wichtigste Technologieblog für Studierende im deutschsprachigen Raum. Ich kann mir vorstellen das auf Dauer zu machen.

Blognetz

Die Liste mit geplanten Features wird immer länger und ich muss mich im Sommer entweder um eine anständige Finanzierung kümmern oder mein eigenes Programmierlevel um ein paar Stufen steigern. Und Zeit.

Lummity

Ideenphase mit ersten Experimenten. Es geht um Analyse und Visualisierung.

Fragen

Wie möchte ich ab 2015 mein Geld verdienen?

Wo möchte ich leben?

Lässt sich Familie, Studium, Arbeit und Startup in Personalunion meistern?

Wann spreche ich wieder einmal vor Publikum?

Freunde?

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite freiberuflich als Social Media Analyst und veröffentliche jährlich einen Blogbeitrag. | | | Newsletter

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  1. Was die Blogs betrifft, so bin ich völlig Deiner Meinung. Ich habe 2009 das Bloggen aufgehört, denn ich dachte, die neuen Social Media sind die Zukunft und keiner liest mehr längere Texte.
    Dieses Jahr sind mir meine Timelines aber so auf den geist gegangen, dass ich reumütig zum Bloggen zurückgekehrt bin.
    Und ich muss sagen, die Szene hat sich echt gewandelt.
    Leider ist alles voller Gadget, SEO und Celebrities, aber, wenn man das abzieht, sind doch einige richitg gute Blogs dabei.
    Und die sind zum Teil vielsagender und besser recherchiert als so manche Massenmedien, ohne so zu tun, als wären sie objektiv oder neutral.
    Keep up the good work!

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