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Wochenrückblick 2017-10 und 11: Tirol und Geschirrspüler

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Doppelfeature. Erst wollte ich am Montag nachholen, dann am Dienstag, dann am Mittwoch, dann habe ich es vergessen. Daher gibt es dieses Mal einfach zwei Wochen. Ihr werdet das verkraften.

Woche 10

Am Montag gab es Schnee. Riesige, großartige Flocken. Ich habe ein Video gemacht. Mit meinem Vater und dem Kind machte ich einen Schneespaziergang. Wir besuchten die Esel und Alpakas im Tal unten, bauten eine Art Schneemann und machten eine Schneeballschlacht. Wie damals.

Wir waren im Stubay. Schwimmbad in dem ich als Kind oft war, das vor ein paar Jahren komplett renoviert wurde. Ist schick geworden, aber auch teuer.

Nachdem wir das letzte Mal in Innsbruck frühstücken waren und das eher umständlich und stressig war, sind wir dieses Mal nur zum Bäcker Ruetz in Schönberg gefahren. Entspannt, leckere Sachen und nur ein paar Minuten entfernt.

Donnerstag kurz nach Innsbruck ins Einkaufzentrum. Ernüchternd.

Der Bauernmarkt in Fulpmes war überraschend klein und dennoch haben wir mehr mitgenommen als bei vielen größeren. Tolle Bienenprodukte, Brot, Käse, Wurst und Gehäkeltes.

Samstag mit der Stubaitalbahn nach Innsbruck. Das letzte Mal vor etwa zwanzig Jahren damit gefahren. War sehr schön. Auf der anderen Talseite, durch den Wald, mit tollem Ausblick, über kleine Brücken. Kann ich nur empfehlen. Auch in der Stadt überraschend wenig los. Touristen seien auf den Pisten, meinte mein Vater.

Im Ludwig tolle Burger gegessen.

Sonntags die vielleicht beste Pizza im Stubaital bestellt. Bei Gasthaus Traube.

Wieder aufs Dach gestiegen, um ein schnelles Panorama aufzunehmen.

Woche 11

Montag Schlutzkrapfen von einer Bäuerin in Mieders und packen.

Heimfahrt über München und Kassel.

Die restliche Woche Arbeit aufgeholt und mich mit meinem ewigen Geschirrspülerthema beschäftigt.

Während wir in Tirol waren hat ein anderer Elektriker die Heißluft unseres Backofens repariert und sich den inzwischen wieder kaputten Geschirrspüler angeschaut. Man müsste die komplette Bodenwanne austauschen und natürlich noch ein neues Heizelement einbauen. Rentiert sich nicht. Habe ich inzwischen eingesehen. Bereue dennoch nicht es versucht zu haben. Aber nun war es an der Zeit einen neuen Geschirrspüler zu kaufen.

Weil das Problem der Spülmaschine ein typisches war, war ich zuerst entschlossen ein Modell eines anderen Herstellers zu wählen. Wie bei den meisten größten Käufen habe ich versucht einen Überblick über den Markt zu bekommen. Zuerst welche Marken von welchen Herstellern es gibt und dann wie die einzelnen Produktreihen aufgebaut sind. Meist sind die tatsächlichen Optionen wesentlich reduzierter als ein erster Blick vermuten lässt. Bei meiner Suche nach einem Fernseher für einen Freund zeigte sich, dass in der gewünschten Größe lediglich sechs Modelle in jeweils zwei Ausführungen relevant waren. Aber wie ist das mit Geschirrspülern? Überraschenderweise scheinen Geschirrspülermärkte sich stärker an Nationalstastengrenzen zu halten. Vzug bekommt man quasi nur in der Schweiz, elektra bregenz nur in Österreich. Der deutsche Markt wird von B/S/H Group dominiert. Die Gruppe führt zahlreiche Marken, deren Modelle sich aber nicht grundsätzlich voneinander unterscheiden. Oft gibt es baugleiche Modelle unter zwei oder mehr Marken. Zu B/S/H gehören Bosch (204 vollintegrierbare Modelle laut Geizhals.de), Siemens (216), Neff (115), Constructa (9) und zahlreiche andere. AEG (67) erfreut sich auch einer gewissen Beliebtheit, allerdings wurde auch dort die Produktion vor einigen Jahren optimiert, wodurch die Langlebigkeit gelitten hat. Beko (33) und Grundig (10) gehören wie elektra bregenz zu Arçelik A.Ş.. Weiters sind da Bauknecht (38), Amica (12) Exquisit (10) Gaggenau (13) Gorenje (20) Küppersbusch (13) und Smeg (28). Am teuersten, aber angeblich auch mit der höchsten Qualität ist Miele (41). Ich war kurz davor mich für Miele zu entscheiden. Kostet zwar das doppelt bis dreifache und der Elektriker meinte, dass sie zwar seltener Probleme haben, aber trotzdem oft genug, sodass er sie nicht nehmen würde. Bei Stiftung Warentest haben immer wieder Miele und B/S/H Geräte die Nase vorne.

Geschirrspüler funktionieren alle ziemlich ähnlich. Innerhalb einer Marke gibt es selten unterschiedliche Bauweisen. Sie unterteilen zwar oft nach Serien, aber die Geräte selbst sind dabei ziemlich ähnlich.

Zuerst steht die Entscheidung für die Bauform. Bei uns durch die Küche bedingt vollintegriert. Die Front kommt in dem Fall von der Küche und wird an das quasi nackte Gerät drangeschraubt. Bedienelemente sind auf der Oberseite der Türe und nicht von außen sichtbar. Teilintegriert wäre, wenn die Bedienelemente vorne sind, aber darunter ebenfalls eine Platte von der Küche. Dann gibt es noch Unterbau, wo die Vorderseite komplett vom Geschirrspüler ist oder Freistehend, wo der Geschirrspüler eine Oberseite besitzt.

Während es mehrere unterschiedliche Breiten gibt, sind bei uns eigentlich nur 45cm und 60cm relevant. Auch bei der Höhe sind nur normal (82cm) oder hoch (86cm) relevant. Hohe haben einen etwas größeren Innenraum. Passt bei uns aber nicht. Breite durch den alten mit 60cm vorgegeben. 45cm ist für eine Familie auch zu klein.

Dann kommen auch schon die unterschiedlichen Features. Besteckschublade statt Besteckkorb? Höhenverstellbare Geschirrkörbe? Warmwasseranschluss? Anzahl der Programme und Arten der Programme? Display? Automatische Türöffnung? Restzeitanzeige auf dem Fußboden vor dem Geschirrspüler? Startzeitvorwahl? Lautstärke? Wasserverbrauch? Stromverbrauch?

Wir entschieden uns für einen Besteckkorb, zumindest A++ Energieeffizienz, maximal 44dB(A), Auqastop und Infolight (kleine Lampe in Bodennähe, die rot leuchtet, wenn der Geschirrspüler läuft). Anschließend haben wir uns für das günstigste Modell entschieden, wie der Elektriker uns geraten hat. In unserem Fall war dies der Bosch SMV68N20EU (Affiliatelink) für 450€, welcher von Stiftung Warentest 2015 mit Gut bewertet wurde. Laut Amazonbewertungen hatte dieser ein Problem mit einem hohen Piepston im Betrieb, dieser scheint aber bei den neueren Geräten nicht mehr vorhanden zu sein. Günstiger wären zwei Modelle von Bauknecht gewesen, da uns von diesen aber explizit abgeraten wurde, habe ich sie rausfallen lassen. Auch interessant wäre der Beko DIN 26320 W, aber da er recht neu auf dem Markt ist, gibt es wenig Infos dazu. Oder der Grundig Edition 70, welcher wiederum mit etwas über 5 Jahren Garantie daherkommt. Beider derzeit bei Mediamarkt mit 30€ Gutschein-Dings und versandkostenfreier Lieferung erhältlich. Ich vermute der Grundig ist nahezu baugleich mit dem Beko. Und wie ich das so schreibe, frage ich mich, ob das nicht die bessere Option gewesen wäre. Buyers remorse kann ich.

Am Dienstag Abend soll das Gerät da sein.

Weitere Rückblicke: Sascha (pausiert), Björn, Jürgen, Jana, Melanie, Marcel und Cecilia.

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Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni. | | | Newsletter

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