Schlagwort: google

  • Themen die mich laut Google interessiern

    Meine liebste Datenkrake sagt mir, worauf ich aktuell so stehe. Ihr könnt eure eigenen (hihi) Interessen unter http://www.google.de/ads/preferences anschauen. Gerne in die Kommentare, wie weit sie stimmen.

    “Computer und Elektronik /Das sollte nun niemanden überraschen.
    Essen und Trinken /Ich esse gerne. Stimmt.
    Fernsehen und Video /Filme und Serien würde besser passen.
    Finanzen /Manchmal logge ich mich beim Onlinebanking ein.
    Foto- und Videosoftware /Manchmal nutze ich Onlinephotoeditoren und vergesse ihre Namen.
    Gutscheine und Rabatte /Vor dem bestellen kurz nachschauen.
    Handwerk /Das ist jetzt aber sehr breit.
    Haus und Garten /Finde ich interessant, kann mich aber nicht erinnern das Web nach etwas durchforstet zu haben.
    Haustiere und wild lebende Tiere /Awwww.
    Heimwerken /Handwerk fand ich schöner.
    Investitionen /Nope. Venture Capital über Startups könnte der Grund sein.
    Kochen und Rezepte /Da ich gerne esse und manchmal selbst koche, okay.
    Küchenkleingeräte /Ja, ich suche eine Küchenmaschine.
    Küchenmaschinen /Würde es aber nie als Interesse angeben. Aktuell würde es aber stimmen. Kluges Google.
    Mac OS /Hab ich.
    Mixgeräte /Siehe oben.
    Musik und Audio /Spotify?
    Nachrichten /Muss wohl.
    Naturwissenschaften /Yeah!
    Nordrhein-Westfalen /Wohne ich aktuell.
    Parodien und Satire /Eher weniger
    Party- und Feiertagsbedarf /Warum? Nein.
    Spiele /Video- und Brettspiele. Ja.
    Wirtschaftsmeldungen /Eher weniger.
    Währungen und Devisenkurse /Nope. Aber damit kann man gut Geld machen. Habe ich gehört.
    Wörterbücher und Enzyklopädien /Ja.

    Insgesamt recht gut getroffen. Einzelne Dinge aber fast zu plump über Suchanfragen in den letzten Tagen/Wochen. Vermute, dass es sehr dynamisch ist. Vielleicht die nächsten Monaten wieder einmal nachschauen, ob und wie es sich verändert hat. Alter und übrige Angaben stimmen bei mir genau. Aber das gebe ich Google direkt über Google+.

  • Mediennutzung 2020

    Mediennutzung 2020

    Am 30.11.2010 findet das nächste twenty.twenty statt. Thema We Produse. Medienproduktion und Mediennutzung im Jahr 2020. Als Gremiumsmitglied melde mich mit einer kleinen Themenverfehlung zu Wort und erzähle euch einen Geschichte, die ich im Jahr 2020 geschrieben habe werde. Für die Veranstaltung sind leider keine Plätze mehr frei, aber ihr könnt sie im Livestream verfolgen. Freue mich über Fortsetzungen zur Geschichte oder andere Beiträge zum Thema.

    Bild: CC BY-NC-ND Gilderic

    Vor zwei Jahren ist das letzte Mal eine Österreichische Zeitung aus einer Druckpresse gekommen. Es war der Tag, an dem die dritte Generation des Öslis von der Österreichischen Medienvereinigung an die Bürger verteilt wurde. Ein kleiner Ausflug, was die Medienvereinigung ist. Als 2012 die staatlichen Förderungen für Medienproduktionen eingestellt und die ORF Gebühren abgeschafft wurden, hat der Chinesische Medienmogul Chan Lang Ho, von dem noch nie jemand etwas gehört hat, Gespräche mit allen österreichischen Medienunternehmen geführt und sie an einen Tisch gebracht. Nur die Krone hat die Verhandlungen schon im Vorfeld abgesagt. Man wolle und bräuche kein ausländisches Geld. Sollen sich die anderen doch unterwerfen, die Krone bleibt unabhängig. Chan Lang Ho hat sich davon nicht beeindrucken lassen. Nachdem ORF, Moser Holding und Styria Medien bereits nach wenigen Tagen angekündigt hatten, Chang Lang Ho Corp. würde Mehrheitseigentümer werden, sind die kleineren Unternehmen schnell nachgezogen. Das war der Zeitpunkt, als sie unter der Österreichischen Medienvereinigung zusammengefasst wurden. Sowohl EU als auch der Staat Österreich hat die Deals wenig überraschend geduldet und schon Monate später wurden die ersten Printprodukte eingestellt. Kein Mitarbeiter wurde entlassen, jedoch gab es massive Umstrukturierungen. Der gesamte Anzeigenmarkt wird seitdem über die Online Plattform CLH.ads abgewickelt. Vollautomatisch und hochpersonalisiert. Alle Leser, die sich dazu entschieden haben, das neue Angebot der Österreichischen Medienvereinigung zu nutzen, bekamen einen Digitalen Reader, den Ösli, mit dem man nicht nur das Angebot der Österreichischen Medienvereinigung nutzen konnte, sondern auch auf das gesamte Web Zugriff bekam. Dank einer Kooperation mit der Telekom, war dieser Zugriff in ganz Österreich kostenlos. Es gab zwar einen Aufschrei, als bekannt wurde, dass die gesamte Webnutzung am Ösli getrackt und an CHL.ads übergeben werden würde, doch nur die wenigsten gaben aus diesem Grund das Gerät zurück. Ich habe in meinem Schrank noch alle drei Generationen liegen. Grundsätzlich ein tolles Gerät, das aufgrund des Vertriebs ohne Schwierigkeiten das iPad überholt hat. Heute gibt es in 95% der Haushalte zumindest einen Ösli.

    Drei Jahre habe ich für die Österreichische Medienvereinigung gearbeitet. Es war ein tolles Angebot und ich mochte die Idee, dass alle Österreicher kostenlosen Zugang zum Internet bekommen. Der Staat hat zwar oft darüber geredet, aber außer ein paar Marketingkampagnen ist nie etwas herausgekommen. Doch die Österreichische Medienvereinigung hatte die Reichweite, das Produkt und das Geld. Zu den Grundregeln gehörte nicht mit Presseaussendungen zu arbeiten. Stattdessen bekamen Firmen einen eigenen Bereich, wo sie ihre Artikel veröffentlichen konnten. Es erschien mir nahe liegend, dass man nicht die wertvolle Arbeitszeit von Journalisten damit vergeudet, dass sie Pressemitteilungen lesen und ein paar davon leicht umschreiben und veröffentlichen. Damit der Bereich auch für Leser interessant bleibt, konnten sie nicht für die Platzierung bezahlen, sondern es gab nur eine Pauschale, um in dem Bereich veröffentlichen zu dürfen. Die Reihung der Artikel wurde über einen Algorithmus berechnet, der eine Vielzahl von Faktoren beachtete. Wichtig sind etwa, die Interessen der Leser anhand der bisher gelesenen Artikel (wie lang, wurde etwas angeklickt, weitergeleitet,…) als auch die Interessen der Kontakte. Zusätzlich konnte man die Artikel von Firmen abonnieren, damit man diese immer bekam. Zu Beginn waren die meisten Firmen überfordert, da ihre Aussendungen keine Beachtung fanden, doch mit der Zeit lernten sie besser zu schreiben, stellten Leute ein, die gut darin waren und es entstanden neue Agenturen, die speziell darauf ausgerichtet waren. Etwas im Verborgenen entwickelte sich ein Markt für Interesse, wo Firmen dafür zahlen konnten, dass ihre Artikel höhere Platzierungen erreichen würden. Die Österreichische Medienvereinigung hat dagegen vieles unternommen, doch noch heute ist es ein Wettrennen, wo immer wieder neue Möglichkeiten auftauchen, die dann wiederum gestoppt werden.

    Die Kronen Zeitung wurde zu einem Nischenmedium, ihr Hauptthema ist der Kampf gegen die Österreichische Medienvereinigung. Immer wieder deckt sie Schwächen und Fehler auf, doch außer ein paar Studenten interessiert sich fast niemand dafür. Vor allem aus dem Grund, dass man bei der Österreichischen Medienvereinigung überall Kommentare schreiben kann, dort ebenso Fehler angemerkt werden und diese Kommentare, dann sehr populär präsentiert. Somit geben sich sowohl Firmen, als auch Journalisten besonders viel Mühe Fehler zu vermeiden.

    Der Ösli hat alle anderen Medien verdrängt und es wird aktuell darüber verhandelt die Satellitenfrequenzen für andere Zwecke freizugeben, da fast niemand mehr klassisch fern sieht. Am Ösli kann man sich die meisten Filme und Serien kostenlos und in jeder verfügbaren Sprache anschauen oder gegen eine geringe Gebühr auch werbefrei.

    Erst vor kurzem habe ich mitbekommen, dass viele Journalisten die Österreichische Medienvereinigung verlassen haben. Der Grund war nicht das Gehalt oder wie sie arbeiten mussten, sondern das fehlende Leserinteresse. Einer hat mir erzählt: „Wenn du jeden Tag in der Früh, deine Statistik siehst und wie sie immer weiter sinkt, dann macht dir das keinen Spaß mehr. Ich habe mich an alle Regeln des Journalismus gehalten, habe lange recherchiert und großartige Artikel geschrieben. Das hat mir auch jeder bestätigt. Doch gelesen wurden die dennoch nicht. Ich werde als Egoschreiber weitermachen.“. Egoschreiber kann jeder sein. Man hat im Ösli eine eigene App, über die man Inhalte erstellen kann. Welche Inhalte das sind, ist jedem selbst überlassen. Meist sind es persönlich angehauchte Kolumnen. Mit der integrierten Kamera ist es sowohl möglich Fotos zu machen, als auch Videos und diese am Gerät nachzubearbeiten. Durch die hohe Verbreitung gibt es von den meisten Ereignissen Liveberichte und ein riesiges Archiv, das jedem zugänglich ist.

    Mein Lieblingsbereich ist Government Data. Dort hat man Zugriff auf alle Daten des Staates und kann sie verknüpfen, Grafiken erstellen und vieles mehr. Ein ähnlicher Bereich ist für Firmen geplant. Und wenn man etwas interessantes entdeckt hat, kann man es direkt in seinen Egobereich holen und dort darüber schreiben oder ein Video machen.

    Jeder Bürger hat mit dem Ösli die Möglichkeit, seine Meinung zu sagen und über Algorithmen werden ähnliche Inhalte zusammengefügt, sodass man sich schnell verknüpfen kann und Dinge verändern. Eine Freundin von mir hat ihre Firma dadurch gegründet, dass sie darüber geschrieben hat und andere Leute fand, die sich auch dafür interessierten. Der Ösli verbindet Menschen und hat für viel mehr Verständnis gesorgt, indem man auf einer anderen Ebene darüber kommuniziert.

    Ich würde euch gerne noch mehr davon erzählen, aber wenn ich nicht alle 2 Stunden meine Position ändere…Ich muss los. Ihr werdet es selbst erfahren.

  • Facebook Connect verbindet alles

    … mit Facebook.

    Wie Facebook sich erneut zum Mittelpunkt des Internet macht indem es durch Einfachheit und falsche(?) Offenheit glänzt. Ein neuer Service, der Entwicklern und Usern das Netzleben einfacher machen soll. Und wie man das ganze im eigenem WordPress-Blog integriert.

    DSC_0022.JPG
    CC credit: Andrew Feinberg

    Kurze Geschichte

    Es gib verschiedene Services, die versuchen das Account-Chaos vieler User in den Griff zu bekommen. Gemeint sind sogenannte Single-Sign-On Systeme. Das bekannteste unter ihnen OpenID. Man kann sich entweder bei einem OpenID-Anbieter anmelden oder seinen eigenen OpenID-Server aufsetzen. Nachdem Google, IBM, Myspace und Microsoft sich hinter den Standard gestellt haben, sahen ihn viele bereits als durchgesetzt an. Auch bitten eine Großzahl von Webdiensten OpenID als Registrierungsmöglichkeit an. Dennoch ist der große Boom ausgeblieben. Vor allem User, die nur wenig im Web unterwegs sind, können mit dem Dienst wenig anfangen, weil sie noch nicht verstanden haben, warum sie sich auf einer weiteren Website anmelden sollen, wenn sie doch zu einer anderen wollen. Nun kommt Facebook und meint die User kennen Facebook, haben dort einen Account und mit dem könnten sie sich auch woanders anmelden. Das Profil von Facebook nehmen sie einfach mit. Zusätzlich ist es möglich wieder Daten an Facebook zu schicken, weil die User ja zeigen wollen, was sie alles machen.

    Ähnliches hat Facebook bereits im November 2007 versucht. Sie nannten es Beacon und taten sich mit großen Webdiensten, darunter beispielsweise Amazon, zusammen. Kaufte man nun einen Artikel bei Amazon, erschien dies im Profil bei Facebook. Damals ging ein Aufschrei durch die Blogosphäre und Facebook musste das Feature zurückziehen.

    Wie funktioniert Facebook Connect?

    Facebook Connect könnte man auch Beacon 2.0 nennen. Aber 2.0 ist das neue 2000. Daher nennt man es freundlich Connect und alle sind glücklich. Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Facebook Connect bringt im Gegenteil zu Beacon eine Verbindung in zwei Richtungen und der User muss sagen, dass er den Service mit seinem Account verbinden will.

    Man kann sich nun mithilfe von Facebook Connect bei jeder Seite registrieren, die dies ermöglicht. Momentan sind mir nur sehr wenige bekannt, aber ich bin mir sicher, dass sich dies bald ändern wird. Vor allem kleine Seiten werden sich auf Connect stürzen. Das liegt ganz einfach daran, dass Facebook Connect Traffic bringt. Und darauf stehen ja alle. Es sind jedoch nicht irgendwelche Google-Besucher, die eine spezielle Info suchen und dann wieder verschwinden, sondern die Freunde und Bekannten von einem User, der etwas aktiv auf der Seite gemacht hat. Als Beispiel nehme ich jetzt einfach meinen Blog, wo ich Facebook Connect probeweise integriert habe. Kommt ein User auf den Blog sieht er in der Sidebar den Facebook Connect Button. Klickt er darauf, öffnet sich ein ihm bekanntes Pop-Up, wo er sich zu Facebook einloggen kann. Danach ist er Mitglied der Community der Seite. Sein Bild wird in der Sidebar und der Community-Seite angezeigt. Von WordPress wird er forthin als registrierter User behandelt. Dadurch wäre es auch ein leichtes zusätzliche Features für Community-Mitglieder anzubieten. Das Profil wird einfach mit den Facebook-Daten gefüllt.

    Vorteile von Facebook Connect

    Facebook hat mit seiner Öffnung für Dritt-Entwickler sehr erfolgreich gezeigt, wie man andere Leute für sich arbeiten lassen kann. Die Entwickler profitierten von den großen User-Zahlen und Facebook durch die unendlichen Features, die eine geschlossene Plattform nicht bieten kann. Damals hat man sich Leute geholt, damit sie innerhalb der Facebook-Plattform ihre Applications bereitstellen. Mit Facebook-Connect geht man einen Schritt weiter.

    Facebook wirft seine Krakenarme aus und versammelt das Social Web um sich. Man legt Verbindungen zu allen Arten von Seiten, behält aber dennoch die User bei sich. Ein Blog, ein Unternehmen, wasauchimmer muss nicht mehr eine Page bei Facebook anlegen und so seine Fans organisieren. Jetzt kann man das Community-Feature auf seine Seite holen. Die Aktivitäten der User auf der eigenen Seite können an Facebook gesendet werden, wo sie dann wieder in der Timeline der Freunde auftauchen.

    Facebook macht aus dem gesamten Web ein riesiges Social Network mit sich selbst als Knoten für alles.

    Konkurrenz

    OpenID wird deshalb nicht einfach verschwinden, möglicherweise setzen sie darauf, dass sie dezentral sind und jeder sein eigenes Süppchen kochen und sich dennoch mit anderen verbinden kann. Auch wenn ich persönlich dezentrale Dienste bevorzuge, sehe ich momentan keine Möglichkeit an Facebook vorbei zu kommen.

    Auch Google bietet mit FriendConnect einen Single-Sign-On Service an. Jedoch geht hier die Funktionsweise nicht über den Login hinaus und daher ist man Facebook klar unterlegen. Google hat das Vertrauen (hihi) von vielen Usern, aber auch Friendconnect ist fast nicht verbreitet.

    Update: Wie ich gerade bei Robert gelesen habe, ist es auch mit Google FriendConnect Möglich seine Aktivitäten woanders wieder anzeigen zu lassen. Müsste man sich noch genauer anschauen.

    WordPress mit Facebook verbinden

    Für WordPress ist bereits ein Plugin erscheinen, welches es sehr einfach ermöglicht Facebook Connect sinnvoll in den Blog zu integrieren. Facebook Connector WordPress Plugin.

    Die Sprache ist noch eine Mischung aus spanisch und englisch, aber das kann man ja anpassen. Da die Lizenz momentan unklar ist, kann ich leider noch keine deutsche Version davon anbieten.

    Installation von Facebook Connect für WordPress
    1. Plugin herunterladen
    2. Plugin entpacken
    3. Plugin-Ordner „fbconnect“ auf in das Plugin-Verzeichnis des Blogs laden
    4. Plugin aktivieren
    5. Konfigurationsseite des Plugins aufrufen
    6. Facebook Developer Seite öffnen
    7. Eine neue Application erstellen
    8. Als Callback-URL die Startseiten-URL des Blogs angeben
    9. API und Secret-Key in die Konfigurationseite des Plugins kopieren und speichern
    10. Comments Template auf der Konfigurationsseite des Plugins erstellen
    11. Widgets-Seite in WordPress aufrufen
    12. Facebook Connector Widget der Sidebar hinzufügen und konfigurieren
    13. Speichern. Fertig.

    Nun können User sich via Facebook für den Blog registrieren. Wenn sie Kommentare schreiben und das Kästchen unter dem Kommentarfeld angekreuzt lassen, sollte dieses in ihrem Facebook-Profil erscheinen. (Funktioniert bei mir momentan noch nicht). Auf der Community-Seite (noch nicht gestylet) sieht man alle Community-Mitglieder und seine eigenen Freunde in dieser Community. Weiters kann man über das Widget Freunde zur Community einladen. Jedes Mitglied hat ein Profil im Blog, wo der aktuelle Facebook-Status, Avatar, Name, Nick, Mitglied seit, Website und Über mich steht.

    Bei Heinz findet ihr auch noch zwei Videos zum Plugin.

    Und dann?

    Obwohl Facebook in einigen Wochen das Geld ausgehen soll, entwickeln sie sich großartig. Man merkt, dass hinter Facebook Connect einiges an Denkarbeit steckt. Communities für Blogs sind in meinen Augen erst eine erste Spielerei, die Connect ermöglicht. Das Social Web rückt wieder einmal etwas zusammen, die Menschen kommen in den Vordergrund und man darf nie vergessen das ganze in Frage zu stellen.

  • Google Chrome Shortcuts [tech]

    Nun ist er da. Google Chrome. Der neue Webbrowser. Gebaut von Google, mit ein paar interessanten neuen Ansätzen und Open Source sodass jeder daran mitentwickeln kann und auch nachschauen, was denn alles an Google geschickt wird.

    Noch handelt es sich um eine erste Beta, die im Gegensatz zur Safari Beta auf Windows, wesentlich besser funktioniert. Viele Funktionen werden noch vermisst, doch das tut meinem Surfvergnügen keinen Abbruch. Chrome ist schnell und intelligent. Das reicht mir vorerst. Wie es weitergeht wird man sehen.

    Für alle, die sich weiter interessieren ein paar Links:
    Google Chrome Comic – Offizielle Produktvorstellung. Toll gemacht und bringt die Ideen die dahinter stecken rüber.
    13 Fakten – Die Besonderheiten des Browsers beim t3n-Magazin
    Chromium – Hier kann man mitentwickeln

    Georg Holzer Browser wird sich nicht durchsetzen
    die Ennomane – Performancetest. Hat sich verliebt.
    Johannes Jarolim – Findet ihn gut, will aber mehr.
    senseless wisdom of life – Merkt keinen Geschwindigkeitsgewinn gegenüber Safari
    cratoo – Gefällt die Möglichkeit Seiten als ausführbare Icons am Desktop abzulegen
    Basic Thinking – Robert ist wenig beeindruckt

    Genug andere Meinungen. Ich mag Chrome. Die Shortcuts sind fast gleichen wie bei Firefox (Dank an roothausen):

    Bookmarks
    STRG+B Ruft eine Lesezeichleiste unter der Browserzeile auf, welche viele bereits vermisst haben.
    STRG+D Die aktuelle Seite als Lesezeichen speichern.

    Tabs/Fenster:
    STRG+T Neues Tab
    STRG+W Tab schließen (ist nur noch ein Tab vorhanden, wird das Fenster geschlossen)
    Shift+Strg+T Zuletzt geschlossenes Tab wieder herstellen
    STRG+N Neues Fenster öffnen (man kann auch einfach ein Tab rausziehen und hat ein neues Fenster)
    STRG+TAB Zum nächsten Tab (rechts) wechseln
    STRG+SHIFT+TAB Zum nächsten Tab (links) wechseln
    STRG+[1-9] Zum Tab mit der jeweiligen Nummer wechseln
    ALT+ENTER Adresse in neuem Tab öffnen

    Navigation:
    ALT+[Pfeil] Seite zurück/vor
    STRG+R Seite neu laden
    STRG+F5 Seite neu laden ohne den Cache zu benützen

    Seite:
    STRG+O Datei öffnen
    STRG+P Seite drucken
    STRG+I Seiteninformation aufrufen (funktioniert noch nicht)
    STRG+U Quelltext anzeigen

    Suchen:
    STRG+F Seite durchsuchen
    F3 oder ENTER weitersuchen
    SHIFT+F3 Rückwärts suchen

    Sonstiges:
    STRG+J Downloads anzeigen
    STRG+H Verlauf anzeigen

    Spezielle Chrome Shortcuts
    STRG+UMSCHALT+N Neues Incognito Fenster (Verlauf wird nicht gespeichert, Cookies nach dem Schließen gelöscht)
    UMSCHALT+ESC Taskmanager anzeigen (about:memory in die Adresszeile eingeben erzeugt eine ausführlichere Statistik)
    STRG+E Springt in die Omnibox (Browserzeile) und fügt ein ? ein -> dadurch wird die Browserzeile zu einem Suchfeld

    Alle Befehle wurden auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet, ich garantiere jedoch für nichts.

    Falls ihr weitere interessante kennt, bitte in die Kommentare.

  • Was das Netz über euch weiß

    Heute bin ich wieder einmal etwas durch die Worpress Plugin Directory gesurft. Beinahe hätte ich schon einen Beitrag über Plugins geschrieben. Und über Datenbank-Optimierung. Aber dann habe ich die Links einfach getwittert und kann euch daher vor allzu technischen Ausführungen bewahren.

    Dennoch stelle ich euch zwei Plugins vor.

    Das erste ist sehr simpel. Man kann damit Leute am lesen des Blogs hindern. Mehr noch, man kann unerwünschte Gäste auf eine beliebige Seite weiterleiten. ((Fragt mich nicht wie das rechtlich aussieht.)) Man benötigt dafür lediglich die IP-Adresse der Person. Die bekommt man über die meisten Statistiktools bzw. speichert WordPress diese, wenn jemand kommentiert.

    Nun sollten ein paar aufschreien und sagen, dass es Möglichkeiten gibt diese zu verschleiern, manche eine dynamische haben und so weiter. Dann sage ich, dass ihr Recht habt. Es wäre auch sehr umständlich ständig im Auge zu behalten wer rein darf und wer nicht. Das Ganze müsste man verwalten und das ist aufwändig. Stattdessen könnte man das Plugin mit den von der Aktion ÜBERWACH! gesammelten IPs befüllen und die lieben Beamten auf eine geeignete Seite weiterleiten. Österreicher können sich auch hier umsehen.

    Und nun kommen wir zum zweiten Plugin. Das Plugin für den eigenen kleinen Überwachungsstaat. Eigentlich werden in vielen Blogs schon alle möglichen Daten aufgezeichnet, doch diese werden in den meisten Fällen, wenn überhaupt, mit der IP-Adresse verbunden. Darüber kann man zwar meist Ort oder Anbieter herausfinden, aber nur selten mehr über die Person selbst.

    Mit Meet Your Commenters hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick die verschiedenen Profile eines Kommentator zu finden. Die Voraussetzung ist, dass die Person kommentiert und eine Website angibt. Dadurch gibt sie sich bereits zu erkennen und man könnte mit etwas Aufwand mehr über sie herausfinden. Das Plugin nimmt uns diese Arbeit ab und arbeitet ähnlich wie eine Personensuchmaschine, bisher unverknüpfte Daten werden verbunden.

    Ermöglicht wird es über die Google Social Graph API. Aber wie bereits erwähnt, wird dieser Beitrag nicht zu technisch. Nur der eine Hinweis, dass eben nur die Profile erkannt werden, die ebenfalls die angegeben Website enthalten und diese als zur Person gehörend markiert sind.

    Wenn dann bei einer Person über 20 Profile angezeigt werden macht man sich wieder mehr Gedanken.

    Ich zeige euch einfach einmal ein Beispiel. Robert, ich hoffe du hast nichts dagegen.

    Wie ihr sicher schon erkennt, stimmt hier manches nicht. Das liegt, ein bisschen Technik noch, daran, dass auf den Seiten der Links zu Basic Thinking mit rel=“me“ versehen wurde. Kann in WordPress bei der Blogroll mit den XFN-Bezeichnungen leicht passieren.

    Ein weiteres Beispiel, wo es besser funktioniert: kosmar

    Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Plugin toll finden soll oder nicht. Ich kann schnell mehr über die Kommentatoren herausfinden, sind sie nett, auch gleich zu meinen Kontakten hinzufügen. Ich erfahre ihren Musikgeschmack, auf welche Veranstaltungen sie gehen, als was sie arbeiten und was sie ansonsten noch im Netz machen.