Artikelformat

Senioren-PC

Hinterlasse eine Antwort

Heute war ich geimeinsam mit zwei Klassenkameraden im Alterheim Haus St. Josef. Der Grund dafür ist ein derzeitiges Schulprojekt, bei welchem wir in einer Woche einigen Heimbewohnern drei Tage am Achensee verbringen werden.

Um das ganze etwas kennen zu lernen besuchen wir in Kleingruppen das Altersheim und wohnen bestimmten Gegebenheiten, wie Gymnastik, singen, oder wie in meinem Fall Senioren-PC, bei.

Der Senioren-PC ist ein Computer, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem eMAC hat, allerdings beitzt er als Bildschirm einen Touchscreen und wird von der Firma Plejaden in Gmunden hergestellt. Sein Name ist Pinguin bzw. in der „mobilen“ Ausführung Colibri.
Ich habe das Ganze sehr interessant gefunden und es gibt sehr tolle Ansätze, aber auch den einen oder anderen Mangel.

Zuerst die negativen Aspekte:

  • er ist teilweise sehr langsam und bleibt manchmal minutenlang stecken
  • er ist dafür sehr teuer
  • der Bestätigungston, dass etwas geklickt wird ist ein unangenehmes Biep
  • die Schrift kann an manchen Stellen nicht vergrößert werden

und nun zu den positiven:

  • er hat einen Touchscreen
  • man kann eigentlich nichts kaputt machen
  • er hat ein eigenes auf Senioren zugeschnittenes Betriebssystem
  • er ist mit dem Internet verbunden
  • Senioren können ihren Angehörigen emails schreiben
  • sie können sich auch einfach Musik aus ihrer Jugendzeit anhören
  • man kann sich auch andere Musik anhören
  • man kann auch auf das normale Internet zugreifen (diese Funtion konnte wurde leider nicht verwendet, dadurch kann ich nicht sagen, ob sie wirklich so positiv ist; das Internet kann sehr böse sein)
  • die Senioren-PCs sind untereinander vernetzt, wodurch ein Austausch und Kommunikation unter den Senioren stattfinden kann
  • es gibt nette Spiele
  • es ist einfach zu bedienen

Was mich ein bisschen gestört hat war, dass die Beutreuerin sich teilweise selbst nicht richtig auskannte und auf die Frage von wo die Musik gesendet werde geantwortet hat, dass die in Gmunden aufgeladen wird, aber sonst war es eine durchaus poitive Erfahrung und ich finde es toll, dass man versucht auch älteren Generationen den Nutzen von moderner Technik zu zeigen und sie dabei auch Spaß haben und neue soziale Kontakte knüpfen können.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

| | | Newsletter

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.