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fünfundzwanzig

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Es gibt keine plötzlichen Veränderungen. Erkenntnisse, ja. Aber keine Veränderungen. Trägheit wohnt nicht nur Massen inne, sondern auch Vorgängen. Menschen. Menschen sind träge. Ich muss das ändern. Aber es ist einfacher noch etwas so weiterzumachen wie bisher. Vorsätze als Beweis der Trägheit.

Ich liebe Mia. Ich liebe Frida. Ich bin glücklich.

Zufrieden, das bin ich nicht. Ich lehne mich oft zurück und genieße. Dann rolle ich mich zur Seite und heule. Scheiß Kopf. Es ist gut Ziele zu haben. Es ist auch in Ordnung keine zu haben. Außer es macht einen kaputt. Mich etwa. FÜNFUNDZWANZIG. Es wäre irrelevant, wenn es mich nicht beschäftigen würde. Konstrukte geben Halt. Ankerpunkte an denen man dieses wabbelige etwas, das wir Leben nennen, festmachen kann. Das Absolute ist schlecht. Der Vergangenheit nicht nachweinen, aber sich auch nicht an ihr festklammern. Aus ihr lernen oder mit ihr abschließen. Fehler sind gut, wenn sie mich weiterbringen. Fehler sind schlecht, wenn sie für immer haften bleiben. Gerade das starke Bedürfnis vergangenes sichtbar zu machen. Für andere und mich selbst. Sätze müssen nicht immer so abgehakt sein und einen Teil ihrer Bestandteile verbergen, aber es gehört auch zu mir. Ich mag meine Gedanken holprig und mit ausreichen Platz, dass Leserinnen selbst die kahlen Stellen füllen können. Mit Ideen, nicht mit Worten. Weil der Kopf so viel mehr kann als alles in starre Grammatik zu pressen. Geburt, Kindergarten, Volksschule, Gymnasium. Dann endet die gefühlte Linearität. Wissenschaft, Wirtschaft und etwas verzögert Politik. Zusammengehalten von diesem Internet. Ein weiteres Konstrukt, das sich von den anderen entscheidet und mein ständiger Begleiter ist.

Menschen. Sascha. Jana. Christian. Michael. Tony. Sebastian. Martin. Philip. Andy. Harald. Andreas. Teresa. Thomas. ***.

Prioritäten und Träume wachsen und ändern sich mit mir. Schreiben ist mir wichtig. Noch immer. Immer mehr. Immer anders. Auf dem Boden mit meinem Kind herumtollen und lachen. Gestern lange in der Badewanne geplanscht. Ihr Lachen. Schon ihr Blick. Das Beste. Alles in mir sprüht. Mein Drang alleine umherzuwandern beinahe verschwunden. Neues aufsaugen. Dinge bauen. Weil sie mich interessieren.

Geldgedanken drängen sich in den Vordergrund. Kurz davor mich überrennen zu lassen. Weil Verantwortung. Wenig materielle Bedürfnisse haben es mir bisher leicht gemacht. Aber jetzt sind da andere Menschen. Butterreis reicht nicht mehr. Und es ist erst der Anfang. Dennoch an der Uni angemeldet. Dennoch Spaßprojekte. Aber auch die Möglichkeit einer fremdbestimmten Arbeit. Der Vorteil des einzigartigen Profils, des Netzwerks und der Flexibilität.

Das erste Mal, dass ich dem Bedürfnis, mich bei euch zu bedanken, nicht nachgehe. Stattdessen schau ich in den Spiegel, Kind auf dem Arm, Frau an der Seite. Entschlossenheit. Glück. Hoffnung. Nach vorne schauen, zu Seite schauen, in Erinnerung behalten. Es ist gut. Ich mag mich.


Es wurde gefragt, was ich mir wünsche. Rein materiell.
Hier gibt es eine Wunschliste als Inspiration: http://www.amazon.de/registry/wishlist/2Q81SBVYNGO0
Adresse gibt es per Anfrage: lucahammer@gmail.com oder wenn es eine Überraschung sein soll mianiemand@gmail.
Ebenfalls wird es einen neuen Computer geben. Weil ich inzwischen zu oft warte und Visualisierungen viel Arbeitsspeicher brauchen. Konto über oben angegeben Adressen oder Paypal an meine.

Am meisten freue ich mich über Worte und Zeit. Schreibt mir. Lest mich. Empfehlt mich weiter, wenn ihr über tolle Aufträge/Jobs stolpert. Oder wenn euch gefällt, was ich mache.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite freiberuflich als Social Media Analyst und veröffentliche jährlich einen Blogbeitrag. | | | Newsletter

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