Artikelformat

Sommersemester 2014 an der Uni Paderborn

Hinterlasse eine Antwort

Das neue Semester hat begonnen. Mein Ziel ist es bis zum Ende des Sommers mein Bachelorstudium der Medienwissenschaften an der Universität Paderborn abzuschließen.

Da ich das letzte Semester vor der Anrechnung meines Kommunikationswissenschaftstudiums geplant und dabei rein nach Interesse gegangen bin, habe ich derzeit 5 Kurse die ich mir erst im Masterstudiengang anrechnen werden lassen kann. Ich werde aber nachfragen, ob es möglich und sinnvoll ist ein oder zwei Kurse im Bachelor anzurechnen.

Studienfortschritt
(Wie die Tabelle funktioniert habe ich auf AmbassadorBase erklärt.)

Nun zu den Lehrveranstaltungen, die ich dieses Semester absolvieren werde.

Bachelorarbeit

Mit dem Professor besprochen, aber noch nicht finalisiert. Daher keine weiteren Infos dazu. Wird neben dem Semester laufen und ich freue mich bereits darauf, weil das Thema super ist. Etwas Sorge, dass ich mich wie bei einigen bisherigen Arbeiten in der eigenen Begeisterung verlaufen werde.

Vorlesung Medienökonomie II

Der zweite Teil der Vorlesung Medienökonomie. Im letzten Semester gab es Kommunikationswissenschaft im Schnelldurchgang und erste ökonomische Effekte und Betrachtungen. Bei der Prüfung habe ich nicht besonders gut abgeschnitten. Da die Vorlesung selbst sehr interessant ist freue ich mich dennoch auf die Fortsetzung.

Übung Empirische Medienforschung Teil II

Die erste problematische Lehrveranstaltung. Sie ist zweiteilig und der erste Teil wird immer im Wintersemester und der zweite im Sommersemester angeboten. Mir fehlt der erste Teil. Würde ich bis nächstes Semester warten, würde dies eine Verzögerung des Abschlusses um mindestens zwei Semester bedeuten. Inhaltlich sollte ich keine zu großen Probleme haben. Das Ziel ist das theoretische Wissen aus dem letzten Semester praktisch anzuwenden und einen eigenen Forschungsbericht zu schreiben. Da am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien hauptsächlich empirisch gearbeitet wird, habe ich schon mehrere Seminare dazu besucht und Forschungsberichte verfasst. Hier werde ich nochmals bezüglich der Anrechnung mit dem Institut sprechen, um den ersten Teil nicht im nächsten Semester nachholen zu müssen.

Vorlesung + Übung Webbasierte Informationssysteme

Zweite problematische Lehrveranstaltung. Hier gibt es keine direkte Verbindung, aber sie ist aufbauend zu ‚Einf. Web-bezogene Sprachen‘, welche jeweils im Wintersemester stattfindet. Wenn ich mir die Übersicht zur Vorlesung ansehe bin ich zuversichtlich, dass ich sie schaffe. Netzwerkprotokolle, Auszeichnungssprachen, HTML, CSS, XML, XSL, APIs, JS, Java Applets, CGI, Servlets, JSP, Regex, PHP und AJAX. Ich würde nicht behaupten, dass mich mit allen Dingen auskenne, aber zumindest kenne ich alle Begriffe und kann ungefähr sagen was jeweils damit gemacht werden kann. Auch hier hoffe ich eine Vereinbarung zu finden, um den ersten Teil noch in diesem Semester nachholen oder anrechnen zu können.

Dazu gibt es eine Übung, bei der die Inhalte praktisch angewandt werden.

Vorlesung + Übung Informatik für Geisteswissenschaftler

Das Grundgerüst. Konzepte und Teilbereiche der theoretischen, praktischen und angewandten Informatik. Dazu die Übung, um die Dinge auch selbst zu machen. Ich kann mich an eine ähnliche Vorlesung in Wien erinnern, die ich nie abgeschlossen habe. Allerdings war sie nicht für Geisteswissenschaftler gedacht. Bin gespannt wie komplex es wird.

Workshop: Film- und Fernsehkritik

Ich musste sofort an ein Seminar in Wien denken, Theater-, Film und Medienwissenschaften, zu Foucault und Kritik, wo wir ebenfalls Kritiken verfassen mussten.

Feedback der Professorin dazu. (2011)

Ein guter Text, der die Faszination für die Serie und ihre Hauptfigur durchaus auf den Punkt bringt. Gleichzeitig entsteht beim Lesen der Eindruck, dass der Autor zu sehr viel weitreichenden Überlegungen imstande wäre, sie aber aus welchem Grund auch immer dem/der Lesenden vorenthält. Der Text bleibt anfangs eher deskriptiv und da, wo er den Ansatz einer interessanten Analyse (und Kritik) liefert, nämlich die Frage, welche grundlegenden Fragen werden in “Dexter” über gewählte Thematik und die Art der Erzählweise und Inszenierung eigentlich diskutiert/angeboten, bricht der Text ab. Schade. Eine etwas andere Gewichtung und ein Ausbau des zweiten Teils des Textes wäre wünschenswert gewesen.

Riding Free! Zur medialen und sozialen Konstruktion des (Mountain-)Bikes

Etwas anderes. Statt selbst herumzuschreiben lasse ich die Beschreibung des Seminars für sich sprechen:

In den 1970er Jahren schien die Technologie Fahrrad im Zuge der allgemeinen Motorisierung zu ihrem Ende zu kommen. Nur noch wenige Menschen besaßen überhaupt ein Fahrrad nachdem Autos auch für schlechter Verdienende erschwinglich geworden waren und sich westliche Gesellschaften als Automobilkulturen neu erfunden hatten. In den 1980er und 1990er Jahren fand ein Revival des Fahrrads statt: Fahrradfahren wurde wieder cool. Nicht zuletzt durch die kalifornischen Freaks, die aus Schrottteilen ihre ‚clunkers‘ zusammenschraubten und in atemberaubender Geschwindigkeit den Mount Tamalpais hinunterjagten und die alsbald Vorbild für den neuen Sport Mountainbike wurden.
Fahrradfahren wurde als Freizeitsport, als gesundheitsfördernde Betätigung und als Lösung für die hoffnungslosen verstopften und abgasgeschwängerten Großstädte entdeckt.

Im theoretischen Teil des Seminars setzen wir uns mit der soziohistorischen Entwicklungsgeschichte des Mountainbikes und seiner medialen Inszenierung auseinander. Im praktischen Teil werden wir eine kleine Umfrage unter der Bevölkerung zum Thema ‚Nutzen und Nachteil des Mountainbikes unternehmen und auswerten, mehr über Fahrradtechnik des Mountainbikes von einem Fahrradmechanikermeister lernen und optional und abschließend unser Studienobjekt selbst in der freien Natur ausprobieren – mit selbstgewählter Geschwindigkeit und ohne Steilpisten.

Voraussetzung: Verkehrstüchtiges Fahrrad und Fahrradhelm

Lokale Legenden O-Ton-Hörfunkfeature

Ich höre meine eigene Stimme ungern, mit Audio arbeiten hat mir jedoch immer Spaß gemacht. Im Seminar wird ein O-Ton-Feature erstellt, welches sich dadurch auszeichnet, dass es keine Sprecherkommentare gibt, sondern eben nur O-Töne, die durch Montage die Hörer_innen eintauchen lassen. Aufgrund der Zeiten bin ich mir noch nicht sicher, ob ich auch teilnehmen können werde.

Google Calendar - Google Chrome 2014-04-07 14.56.49

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite freiberuflich als Social Media Analyst und veröffentliche jährlich einen Blogbeitrag.

| | | Newsletter

Schreibe eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.