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Grüße aus der Heimat

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Für vier Tage bin ich wieder daheim.
Der Hauptgrund ist mein Geburtstag am Samstag. Der soll gefeiert werden. Meinen zumindest meine Freunde.
Das Geld ist mit auch gerade ausgegangen. Aber es gäbe ja Bankomaten.
Doch zuerst zu den letzten zwei Tagen.

Paris. Keine Lust nachzulesen, was ich schon geschrieben habe.
Philips Rucksack war verschwunden, aber tauchte wieder auf.
Wir haben am Flughafen übernachtet, während in Österreich die Schule begann.
Die Touristeninfo am Flughafen war unfähig uns eine Unterkunft zu verschaffen.
Der Zug vom Flughafen in die Stadt war für meinen Geschmack zu teuer. 9,30€
Das Hotel auch.
Die Inder, die um sieben in der Früh eincheckten waren zu laut.
Dafür bekamen wir ein anderes Zimmer.
Da war dann eine Fernbedienung vorhanden, aber kaputt.
Außer eurosport und luxe.tv gabe es auch keinen deutschen Sender. Mal abgesehen von MTV ohne Bild.
Unser Bäcker hatte jeden Tag wechselnde Angebote und viele leckere Sachen.
Der Infostand auf der Champs-Élysées war gut. Sie konnten auch deutsch und suchten im Internet innerhalb kürzester Zeit Informationen, wenn sie sie nicht direkt hatten.
Philip putzte seine Schuhe mit Evian-Mineralwasser. Sie waren vom weißen Staub aus dem Jardin de Tuliers doch ganz schmutzig.
Um sich das Centre Georges Pompidou von innen anzusehen muss man zehn Euro zahlen. Machten wir nicht.
Wir haben in Paris im McDo gegessen. Der heißt dort wirklich so.
Die New Paris Tour war, wie auch die New Berlin Tour, gut.
Internetcafes kosten in Paris das vierfache von Berlin und es wird nicht minütlich sondern viertel und halbstündlich abgerechnet.
Den Eiffelturm haben wir zu Fuß bezwungen. Zumindest soweit, wie es ging.
Philips Höhenangst machte es zu einem kleinen Abenteuer.
Das Louvre ist sehr, sehr, sehr umfangreich und das schreibe ich so, obwohl ich Wiederholungen nicht mag.
Ein freundliches Ehepaar hat uns die Eintrittskarten geschenkt.
Dafür haben wir uns einen Audioguide gegönnt. Ohne dem ist man aufgeschmissen. Mit auch, aber nicht so sehr. Ich hätte mir mehr Information gewünscht.
Als Abschluss haben wir uns in einer preisgekrönten Bäckerei eine Jause gekauft.
Ich hatte ein Baguette mit Gorganzola, noch einem Käse, Wahlnüsse und Scheiben einer weichen und zugleich festen Frucht. Sehr lecker. Als Nachtisch gönnte ich mir ein Schoko-Eclair. Verdammt lecker.
Als wir einchecken wollten, wurde der Flughafen von der Armee abgeriegelt.
Dann haben sie einen Koffer gesprengt.
Die Kofferausgabe in Hannover war die bisher schnellste.
Dort haben wir die Nacht verbracht.
Es war durchgehend etwas los.
Mir war so langweilig, oder ich bin so süchtig, dass ich mir über das TUIfly-Computerreservierungsterminal Zugang zum Internet verschafft habe. Sechs Klicks dauert so etwas. Muss man nicht einmal hacken können. Kann ich auch nicht.
Weiter ging es nach Salzburg und von dort mit dem Zug nach Hause.

Das erste Mal seit fast zwei Wochen wieder am eigenem Computer. Fast schon ungewohnt. Vorallem, wenn man ihn kurz vor der Abreise neu aufgesetzt hat.
Die zu diesem Zeitpunkt 432 Einträge in meinem Reader habe ich noch nicht angerührt, werde ich auch nicht bis das mit meinem Studium geklärt ist. Manche glauben jetzt, dass es viele Personen gibt, die so viele Einträge jeden Tag lesen. Bei mir ist das allerdings nichts geschäftliches, was ich nach Prioritätsstufen lesen kann, sondern hauptsächlich persönliche Blogs. Die lese ich gerne und überfliege sie nicht nur.

Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist zwei Wochen darauf warten zu müssen, dass man das Ende von einem spannenden Buch lesen kann? Es ist schrecklich. Das Buch hat sogar die Entscheidung gegen das Internet gewonnen.

Jetzt sollte ich auf einige Nachrichten antworten. Ob ich alle schaffe, bezweifle ich, freue mich dennoch über Mails.

Eigentlich wollte ich mich zuerst ein bisschen hinlegen.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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