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Die Zukunft audiovisueller Medien

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Dieser Artikel ist Teil der Serie Die Zukunft Audiovisueller Medien

  1. Die Zukunft audiovisueller Medien
  2. Audiovisuelle Geschichtsfragmente
  3. Text ist nicht das beste?
  4. Die Zukunft von Audio

MultimediaWir leben in einer textbasierten Zeit. Davon bin ich fest überzeugt. Oft versucht man mir zu erklären, dass wir in einer multimedialen Welt leben. In meinen Augen ist das Schwachsinn. Aber warum? Was fehlt uns, damit das multimediale Zeitalter beginnen kann?

Das Jetzt ist vom Text bestimmt
Wenn sie nach Informationen suchen, dann werden sie in den meisten Fällen zuerst Google befragen. Manche beginnen auch bei Wikipedia. Doch dort suchen sie nicht etwa nach Bildern, Audiofiles oder Videos, sondern nach Textstellen. Sie geben ein oder mehrere Worte ein und bekommen verschiedene Seiten als Ergebnis. Google bestimmt was sie sich anschauen, doch das ist nicht Thema dieses Beitrags. Nun kommen sie also zu einer Website, die in den meisten Fällen zum größten Teil aus Text besteht. Sie überfliegen ihn und sehen sich interessant erscheinende Teile genauer an. Manchmal wird der Text durch Bilder oder Video unterstützt. Der Informationsgehalt dieser hält sich meist in Grenzen. Bei Nachrichtenportalen sind auch Symbolfotos sehr beliebt.

Nehmen wir zum Beispiel diesen Beitrag. Das Bild links oben sieht nett aus, ermöglicht vielleicht eine Einordnung des Textes ohne ihn zu überfliegen, aber es ändert am Informationsgehalt des Textes nichts.

Beschäftigen sie sich mit einem Thema genauer, werdet ihr auch eine Bibliothek aufsuchen bzw. allgemein eine Buchrecherche durchführen. Wieder lest ihr viel Text, der hin und wieder ein Bild beinhaltet.

Wenn ich ihnen nun die Frage stellen würde, welche Form von Information in unserer Gesellschaft am wichtigsten ist, werden sie mit Text antworten.

Audio und Video, die Hauptvertreter der angeblichen multimedialen Welt werden hauptsächlich zur Unterhaltung genutzt.

Das nächste Mal geht es mit der Geschichte weiter.

Bild: Dan Zen

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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5 Kommentare An der Unterhaltung teilnehmen

  1. Echt ein toller Artikel, regt zum nachdenken an. Ich denke auch das wir eine textbasierten zeit leben, die anderen medien werden auch stark genutzt abr ohne Text gebs die alle nicht.

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  2. Sehr interessant. Nach kurzem Nachdenken muss ich dir sogar recht geben. Wann sucht man schon Bilder im Internet? Meistens suht man Text. Die anderen Medien spielen immer ne Rolle dabei. Z.B. ist das Design einer Seite total schlecht geht man auf die nächste, man sucht aber den Text. Freu mich schon auf deine Fortsetzung!

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  3. Ich muss dir zustimmen, das Jetzt ist durchweg von Text bestimmt. Aber es gibt durchaus diverse Themenbereiche, in denen Text bzw. das lesen des Textes absolut Nebensache ist. Als Beispiel wäre hier die Musik anzuführen. Auch Kunst liest man nicht, man betrachtet sie. Man kann zwar über den Künstler selbst lesen, aber das eigentliche Werk ist Audiovisuelles.

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  4. Doch warum verwenden wir Text um uns zu informieren, wo Bilder, Ton und Videos viel mehr Informationen enthalten würden?

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  5. Pingback: 2-Blog - Förderung für “Bewegtbild”-Projekte [trigami]

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