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Die glorreichen Sieben [stöckchen]

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Stöckchen sind langweilig und machen Blogs kaputt. Stöckchen interessieren nicht und werden von Bloggern nur verwendet, weil ihnen selbst nichts mehr einfällt.

Hier kommt der Gegenbeweis.

Denis von gorgmorg hat ein Stöckchen entworfen, das anders ist. Ein Stöckchen, das nicht einfach im Blog liegen bleibt, sondern gegen einige Übel unserer Welt ankämpft. Vor allem geht es um Fantasie, Geschmack und Kunst. Es geht ums Kochen. Es geht um das Kreieren eines Gerichtes. Die Zutaten dafür werden vorgegeben.

Die Glorreichen Sieben Regeln:

  1. Eine der sieben Zutaten musst du durch eine eigene ersetzen. Ausnahme: Wenn du auf vegetarisch/vegan einstellt bist, kannst du auch die anderen unpassenden Aspekte ersetzen.
  2. Bitte nimm nichts ausgesprochen Kostspieliges oder Exotisches, damit man es auch wirklich nachkochen kann. Wenn es geht, halte die Beschreibungen der Zutaten möglichst neutral, also am besten keine Markennamen, wenn es geht.
  3. Kleinigkeiten wie "Ein Esslöffel Öl”, Essig oder Gewürze zählen nicht.
  4. Du musst es nicht wirklich nachkochen, aber genau beschreiben, was du mit all dem Kram (und nicht nur einem oder zwei) machst – wenn du es kochst, was wirklich grandios wäre, dann idealerweise mit Bild!
  5. Wie immer bei Stöckchen wäre ein Link zum inspirierenden Beitrag ganz super!
  6. Wenn es schmeckt, packs doch in den fressmorg, wenn du magst.
  7. Das Gericht braucht unbedingt einen Namen!

Die Glorreichen Sieben Zutaten

  1. Kartoffeln
  2. Speck
  3. Eier
  4. Putenbrust
  5. Zitronen
  6. Erdbeeren
  7. Brötchen/Semmeln

Die ZutatenEs geht los. Zuerst ersetze ich die Brötchen, welche ich durch die Kartoffeln nicht brauche, durch Marillen. Die erste Idee war eine exotische Soße aus diesen zu machen. Es kam jedoch anders.

Zuerst habe ich den Speck gewürzt. Ein bisschen Kreuzkümmel und viel Pfeffer. Gefüllte HühnchenDanach würden die Hühnchenbrust in Stücke geschnitten und diese aufgeschnitten, sodass Taschen entstanden. In diese wird der Speck gesteckt. An dieser Stelle habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Ich habe die Stücke zu dick gemacht und dadurch musste ich sie am Ende länger als gut abbraten. Dadurch wurden sie außen zu dunkel und innen gerade einmal durch. Besser wäre es gewesen, wenn der Speck schon ordentlich Geschmack an das Hühnchen abgibt.

PanadeDie gekochten Kartoffeln werden zu einem Püree zerdrückt und mit den Eiern vermischt. Falls die Masse zu flüssig wird, kann man etwas Mehl oder Kartoffelstärke hinzugeben. Gewürzt wird mit ein bisschen Salz und viel Zitrone.

Nun muss man sich entscheiden, ob man Hühnchen in Zitronemantel oder Hühnchen und Zitronenpuffer machen möchte. Ich habe mich für das erste entschieden und die gefüllten Hühnchenstücke in der Zitronen-Kartoffel-Panade verpackt. Danach wurden sie in ein bisschen Sonnenblumenöl abgebraten.

Fertig! Aufgrund der dicken Panade, welche man auch als Puffer servieren könnte, habe ich ich auf Beilagen verzichtet. Die ansonsten typischen Zitronenscheiben werden ebenfalls nicht benötigt. Eine Quarksoße könnte das Gericht noch etwas auflockern.

Stop! Wo sind die Marillen? Und die Erdbeeren?

Mit diesen habe ich ein leckeres Marillen-Erdbeer-Sorbet gemacht. Für alle, die mit dem Geschmack des Gerichtes nichts anfangen können. Es werden einfach Marillen und Erdbeeren entkernt und von Grünzeug befreit, in einen Mixer geworfen. Je nach Eigengeschmack Zucker hinzufügen. Danach kommt es in den Tiefkühlschrank. Soll es ein echtes Sorbet werden, muss man es etwa drei Stunden dort lassen. Immer wieder kontrollieren und etwas umrühren, damit es gleichmäßig gefriert. Am Ende wird es noch einmal kurz gemixt und dann serviert. Ich habe mich damit begnügt, dass es kalt war und nicht mehr ganz so flüssig war. Sehr lecker.

Name des Gerichtes: Hühnchen in Zitronenmantel und Marillen-Erdbeer-Sorbet
Die Kreativität ist schon für das Gericht verbraucht worden.

Weitere Gerichte: MAYLAS OFENBERGE, caesars mediterrane Putenbrust mit Erdbeerbrötchen, Apfelbrust mit Sesamsprossen und Bambuskartoffeln (à la Ikarus), Ein Gourmet-Genuss;

Ich werfe das Stöckchen weiter zu Martin.

Veröffentlicht von

Social Media Analyst und Autor eines Blogbeitrags pro Jahr. | | Newsletter

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