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Post, Telefon, Telegrafie – Theorie und Geschichte der Telekommunikation bei Hartmut Winkler

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Das erste von drei Seminaren, die ich dieses Semester bei Winkler mache. Als Hashtag habe ich mich für #telehist entschieden.

Wir werden uns unterschiedliche Stationen der Mediengeschichte anschauen, aber Winkler glaubt nicht an eine Mediengeschichte als solches. Also an ein aneinanderreihen von Medien auf einem Zeitstrahl.

In einer angenehm offenen Diskussion nähern wir uns dem Thema. Dinge die hängen geblieben sind: Fax arbeitet mit Bild, ist von der Maschine nicht als Information verarbeitbar. Der Fernschreiber hingegen arbeitete mit Zeichen direkt und hat somit das gleiche Modell wie Emails oder sogar das Internet selbst heute. Uns, in #telehist, interessieren nicht Etiketten sondern Modelle.

Medienwissenschaft ist fast immer vergleichende Wissenschaft. Wir beschäftigen uns mit den Räumen zwischen den Medien. Unter anderem weil wir uns auch für das interessieren, was erst kommt und es dafür einer anderen Perspektive bedarf. Harold Adams Innis war nicht der erste (Telegrafiediskurs), aber hat es vertieft, dass die Zeitüberbrückung ein wichtiges Element von Medien ist. Post ist auf einer Ebene auch many-to-many. Post gibt es schon sehr lange. Auch das Telefon ist nicht synchron, selbst wenn die Verzögerung nur minimal ist.

Wer keine Zeit für den Reader hat, soll das Seminar direkt wieder verlassen.

Ein Satz, der sich durch alle meine Seminare bei Winkler zieht. Finde ich gut. Vor allem weil ich in Wien Literatur oft vernachlässigt habe. Für den großen Schein muss man eine Arbeit schreiben, das Thema zuerst mit Winkler abklären und erst dann anfangen. Für einen kleinen Schein, die sogenannte qualifizierte Teilnahme, ist ein zweiseitiges Feedbackpaper nötig. Erwartungen an das Seminar, ein Absatz zu den unterschiedlichen Themen, die behandelt wurden und Feedback selbst. Semesterprogramm.

Winkler besteht darauf, dass jeder Teilnehmer den Reader ausgedruckt besitzt. Ich habe einen genommen, vermute aber dass ich das meiste digital lesen werde.

Veröffentlicht von

Ich studiere Medienwissenschaften an der Uni Paderborn, arbeite an meinen Projekten #Blognetz und Lummity, beschäftige mich mit Datenvisualisierung, blogge bei AmbassadorBase und bin Tutor an der Uni.

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  1. Pingback: Tauschen, Austauschen, Kommunizieren – Ökonomie aus medien- und kulturwissenschaftlicher Sicht I bei Hartmut Winkler | Luca Hammer

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