Monat: September 2007

  • RSS-Flut runtergespült

    Ich weiß nicht was ich übersehen habe. Von den gut 500 Beiträgen habe ich vielleicht dreißig gelesen. Mir fehlt der Wille alles durchzugehen. Mein Finger bleibt auf J kleben. Die Wörter fliegen an mir vorbei. Hin und wieder Bilder.
    Urlaub ist Urlaub. Er hinterlässt einen weißen Fleck auf der Zeitleiste, den man mit bunten Erinnerungen füllen kann, bevor der Alltag weitergeht.
    Es gibt derzeit keinen Alltag, nur Chaos. Ich zwänge es in Strukturen. Versuche es zu beherrschen.

  • Vergleich: Fonic, YESS! und bob

    Sie haben es schon wieder versucht.
    Für zwanzig Euro Gesprächsguthaben und die Möglichkeit auf irgendwelche Preise soll ich Feedback zur Billigmarke von O2 geben.
    Schon vor etwa einem Monat haben sie es probiert und nicht nur bei mir.
    Damals noch ohne Preise. Ich habe ihnen vorgeschlagen mich dafür zu entgelten, aber nie eine Antwort bekommen.
    Die zweite Anfrage empfinde ich als belästigend, ich habe damals meinen Standpunkt erläutert und dieses Mal wieder.
    Alleine die Tatsache, dass die zwanzig Euro hier in Österreich vermutlich innerhalb von ein paar Minuten weg wären, wenn es überhaupt funktioniert, würde für eine Absage reichen.
    Nun möchte ich mich aber doch ein bisschen näher mit dem Thema beschäftigen.

    Was bekomme ich bei Fonic und was bekomme ich bei einem österreichischen Anbieter?
    Vor einiger Zeit habe ich mit Fairplay von T-Mobile beschäftigt. Dort kann ich für 25€ so viel telefonieren, wie ich will. In alle Netze, mit einem vernachlässigbaren Haken.

    Kleine Zwischeninfo: Taktung bedeutet wie abgerechnet wird. Bei 60/30 zahlt man bei jedem Anruf eine volle Minute und danach im 30-Sekunden-Takt.

    Fonic
    9,9 Cent pro Minute und pro SMS.
    Keine Grundgebühr. Kein Mindestumsatz. Keine Vertragsbindung.
    Taktung 60/60.
    10 Minuten telefonieren für einen Euro.

    In Österreich gibt es zwei Konkurrenzprodukte, die eine ähnliche Preispolitik betreiben.
    Einerseits YESSS! von Hofer in Kooperation mit One und andererseits bob von A1.
    Bei beiden gibt es verschiedene Tarife, die alle günstiger, als Fonic sind.

    bob siebener
    7 Cent pro Minute, 15 Cent pro SMS
    Keine Grundgebühr. Kein Mindestumsatz. Keine Vertragsbindung.
    Taktung 60/30
    14 Minuten telefonieren für einen Euro

    YESSS!
    6,9 Cent pro Minute und 15 Cent für ein SMS.
    Keine Grundgebühr. Kein Mindestumsatz. Keine Vertragsbindung.
    Taktung 60/30
    14 Minuten telefonieren für einen Euro.

    YESSS! +V!
    4,9 Cent pro Mintute, 15 Cent pro SMS
    Keine Grundgebühr. 4,9 Euro Mindestumsatz. 24 Monate Vertragsbindung.
    Taktung 60/30
    20 Minuten telefonieren für einen Euro

    bob vierneuner
    4,9 Cent pro Minute, 15 Cent pro SMS
    Keine Grundgebühr. 4,9 Euro Mindestumsatz. Keine Vertragsbindung.
    Taktung 60/30
    20 Minuten telefonieren für einen Euro

    topbob

    3,9 Cent pro Minute, 3,9 Cent pro SMS
    3,9 Euro Grundgebühr. Kein Mindestumsatz. Keine Vertragsbindung.
    Taktung 60/30
    25 Minuten telefonieren für einen Euro

    Die Angaben wie lange man für einen Euro telefonieren kann müssen mit Vorsicht genossen werden, da ich davon ausgegangen bin, dass man den Euro an einem Stück vertelefoniert und nicht durch die Taktung bezahlte Sekunden verliert. Weiters wurde die Grundgebühr nicht mit einberechnet, da sie sich je nach Telefonierverhalten unterschiedlich auswirkt.

    Fazit: Wer billig telefonieren will, sollte nach Österreich ziehen ;)

  • Vista-Bootdauer

    34 Sekunden
    Ob das gut ist? Keine Ahnung. Ich bin zufrieden damit.
    XP kann man angeblich auf 23 Sekunden drücken. Das ist dann die Standardkonfiguration nach einer Neuinstallation.
    Wie lange Vista zu Beginn gebraucht hat, weiß ich nicht.

  • Grüße aus der Heimat

    Für vier Tage bin ich wieder daheim.
    Der Hauptgrund ist mein Geburtstag am Samstag. Der soll gefeiert werden. Meinen zumindest meine Freunde.
    Das Geld ist mit auch gerade ausgegangen. Aber es gäbe ja Bankomaten.
    Doch zuerst zu den letzten zwei Tagen.

    Paris. Keine Lust nachzulesen, was ich schon geschrieben habe.
    Philips Rucksack war verschwunden, aber tauchte wieder auf.
    Wir haben am Flughafen übernachtet, während in Österreich die Schule begann.
    Die Touristeninfo am Flughafen war unfähig uns eine Unterkunft zu verschaffen.
    Der Zug vom Flughafen in die Stadt war für meinen Geschmack zu teuer. 9,30€
    Das Hotel auch.
    Die Inder, die um sieben in der Früh eincheckten waren zu laut.
    Dafür bekamen wir ein anderes Zimmer.
    Da war dann eine Fernbedienung vorhanden, aber kaputt.
    Außer eurosport und luxe.tv gabe es auch keinen deutschen Sender. Mal abgesehen von MTV ohne Bild.
    Unser Bäcker hatte jeden Tag wechselnde Angebote und viele leckere Sachen.
    Der Infostand auf der Champs-Élysées war gut. Sie konnten auch deutsch und suchten im Internet innerhalb kürzester Zeit Informationen, wenn sie sie nicht direkt hatten.
    Philip putzte seine Schuhe mit Evian-Mineralwasser. Sie waren vom weißen Staub aus dem Jardin de Tuliers doch ganz schmutzig.
    Um sich das Centre Georges Pompidou von innen anzusehen muss man zehn Euro zahlen. Machten wir nicht.
    Wir haben in Paris im McDo gegessen. Der heißt dort wirklich so.
    Die New Paris Tour war, wie auch die New Berlin Tour, gut.
    Internetcafes kosten in Paris das vierfache von Berlin und es wird nicht minütlich sondern viertel und halbstündlich abgerechnet.
    Den Eiffelturm haben wir zu Fuß bezwungen. Zumindest soweit, wie es ging.
    Philips Höhenangst machte es zu einem kleinen Abenteuer.
    Das Louvre ist sehr, sehr, sehr umfangreich und das schreibe ich so, obwohl ich Wiederholungen nicht mag.
    Ein freundliches Ehepaar hat uns die Eintrittskarten geschenkt.
    Dafür haben wir uns einen Audioguide gegönnt. Ohne dem ist man aufgeschmissen. Mit auch, aber nicht so sehr. Ich hätte mir mehr Information gewünscht.
    Als Abschluss haben wir uns in einer preisgekrönten Bäckerei eine Jause gekauft.
    Ich hatte ein Baguette mit Gorganzola, noch einem Käse, Wahlnüsse und Scheiben einer weichen und zugleich festen Frucht. Sehr lecker. Als Nachtisch gönnte ich mir ein Schoko-Eclair. Verdammt lecker.
    Als wir einchecken wollten, wurde der Flughafen von der Armee abgeriegelt.
    Dann haben sie einen Koffer gesprengt.
    Die Kofferausgabe in Hannover war die bisher schnellste.
    Dort haben wir die Nacht verbracht.
    Es war durchgehend etwas los.
    Mir war so langweilig, oder ich bin so süchtig, dass ich mir über das TUIfly-Computerreservierungsterminal Zugang zum Internet verschafft habe. Sechs Klicks dauert so etwas. Muss man nicht einmal hacken können. Kann ich auch nicht.
    Weiter ging es nach Salzburg und von dort mit dem Zug nach Hause.

    Das erste Mal seit fast zwei Wochen wieder am eigenem Computer. Fast schon ungewohnt. Vorallem, wenn man ihn kurz vor der Abreise neu aufgesetzt hat.
    Die zu diesem Zeitpunkt 432 Einträge in meinem Reader habe ich noch nicht angerührt, werde ich auch nicht bis das mit meinem Studium geklärt ist. Manche glauben jetzt, dass es viele Personen gibt, die so viele Einträge jeden Tag lesen. Bei mir ist das allerdings nichts geschäftliches, was ich nach Prioritätsstufen lesen kann, sondern hauptsächlich persönliche Blogs. Die lese ich gerne und überfliege sie nicht nur.

    Könnt ihr euch vorstellen, wie es ist zwei Wochen darauf warten zu müssen, dass man das Ende von einem spannenden Buch lesen kann? Es ist schrecklich. Das Buch hat sogar die Entscheidung gegen das Internet gewonnen.

    Jetzt sollte ich auf einige Nachrichten antworten. Ob ich alle schaffe, bezweifle ich, freue mich dennoch über Mails.

    Eigentlich wollte ich mich zuerst ein bisschen hinlegen.