Monat: Juli 2007

  • Das große Warten

    Ich neige wieder einmal zur Übertreibung.
    Wenn ihr euch die Uhrzeit dieses Posts anseht und dann auch noch wisst, dass ich letzte Woche auf Maturareise war, wo man sowieso nur zwischen fünf und zehn schläft, sowie den Umstand beachtet, dass wir gestern wieder unterwegs waren, scheint es als passable Begründung, dass ich heute nichts mehr schreibe.

    Dieser Post hat keinen tieferen Sinn. Wirklich nicht…

  • Mailservice

    Wie angekündigt fahre ich heute auf Maturareise, vorgeschriebene Beiträge gibt es nicht. Es macht daher wenig Sinn den Blog in nächster Zeit zu besuchen.
    Solltet ihr den Blog nicht bereits in einem Feed-Reader habt, könnt ihr nun hier eure Mailadresse eintragen und bekommt dann, sobald ich wieder schreibe, die Beiträge zugeschickt.
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    Ich mach mir Sorgen was sich in meinem Reader in einer Woche ansammelt. Es wird Tage dauern alles zu lesen.

  • Kein Pluginsbericht

    Eigentlich wollte ich in diesem Beitrag über die neuen, aber auch alten Plugins schreiben. Inzwischen haben sich einige angesammelt, manche sinnvoller manche weniger. Fünfzehn an der Zahl, aktivierte. Über einige könnten ich einen Beitrag für sich schreiben und deshalb werde ich mich erst nach der Reise daran machen ausführliche Berichte zu schreiben.
    Manche Leser interessiert sicherlich kein bisschen was ich hier verwende und was nicht, dennoch werde ich es machen, weil ich meine Erfahrung mit denen teilen möchte, die es interessiert.

    Ich werde mich auch nicht schon wieder entschuldigen, dass ich keine Geschichten mehr zusammenbekommen habe, aber der momentane emotionale Input ist nicht dazu geeignet an die Öffentlichkeit getragen zu werden und zum Träumen fehlt mir die Zeit. Der hat doch Ferien denkt ihr euch und ich sage, ja das stimmt, aber ich liege nicht in der Sonne, schaue nicht fern, gehe nicht ins Freibad oder einen See, baue meine Modelleisenbahn nicht auf und war nur mit meiner Familie Rad fahren. Die restliche Zeit beschäftige ich mit meiner Zukunft und komme nicht richtig weiter. Was werde ich studieren? Wo? Doppelstudium? Schaffe ich das? Immer wieder überkommt mich ein Gefühl der Hilflosigkeit, dabei ist es alles meine Schuld.
    Ich habe mich noch nicht um einen Wohnplatz gekümmert. Bloß Angebote rausgesucht, gebookmarkt, jedoch nie angerufen, nicht einmal eine Mail geschrieben. Wenn das so weitergeht stehe ich im Herbst ohne Wohnung und ohne Studium da. Meinen Eltern und Freunden kann ich dann erklären was ich im Sommer getan habe, besser gesagt was ich nicht getan habe.
    Nur eines ist nach wie vor fix, dass ich nach Wien will. Mir wird es nicht zugetraut (habe ich das nicht schon einmal geschrieben?). Ich bin mir sicher, dass ich es brauche. Ich muss alleine dastehen, auf mich gestellt sein. Endlich mein Leben in die Hand nehmen.
    Im Moment mache ich genau das Gegenteil. Ich schiebe die Verantwortung vor mir her. Ich übertrage sie nicht auf andere, weil mir das peinlich wäre und ich es mir dann erst recht nichts mehr bringen würde.
    Das Problem ist vielleicht, dass ich immer alles abwägen will. Ich brauche einen Vergleich, was besser ist. Doch die Zukunft passt in keine mir bekannte Waagschale. Deshalb habe ich Angst davor, ich habe Angst mich falsch zu entscheiden (stimmt, im Neon-Text habe ich etwas ähnliches geschrieben). Es einfach machen, wie mir empfohlen wurde, kann ich nicht. Ich brauche einen Sicherungspunkt, doch ich finde keinen und befürchte, dass es keinen geben wird.
    Irgendwann muss man Verantwortung übernehmen, für sich und seine Zukunft. Es wird immer wieder etwas schief laufen, zu den Fehlern muss man stehen. Man muss es lassen, wenn man merkt, dass es nicht funktioniert.
    Ob etwas nicht funktioniert, kann man erst sagen, wenn man es probiert hat.

  • Das letzte Mal

    Morgen fahren wir also auf Maturareise. Die letzte gemeinsame Aktion der gesamten Klasse vor dem ein-, fünf-, zehnjährigen Maturatreffen.

    In meinem Zimmer liegen viele kleine Kleidungsstapel am Boden und in der Mitte eine Reisetasche in der vier, wenn es gut geht fünf Stapel platz haben. Allerdings sollten noch Handtücher und andere wirklich benötigte Dinge rein. Deshalb gehe ich zwischen hin und her, bücke mich hin und wieder, um ein Stück zu nehmen und es wieder in den Kasten zu legen.

    Es soll nach Kroatien gehen. Segeln. Organisiert von segeln-echt.org. Wie es tatsächlich wird, kann ich erst in einer Woche sagen. Dann gibt es hier einen Erfahrungsbericht.
    Bis jetzt habe ich sowohl gutes als auch schlechtes gehört. Es soll zu wenig Getränke geben, alkoholische schmecken ekelhaft, die Bucht sei verschmutzt, das Essen zu mickrig, die Busfahrt dauert doppelt so lange und so weiter. Für 900 Euro fände ich das nicht ausreichend und ich werde mich ordentlich aufregen, sowie einen Teil zurückverlangen, wenn es tatsächlich zu solchen Umständen kommt.
    Auf der anderen Seite gibt es Personen, die erzählen wie einzigartig es war, absolut Spitze und sie würden es sofort wieder machen.
    Meine Befürchtung ist, dass diese Personen zum ersten Mal einen All-Inklusive-Urlaub machen und es gewöhnt sind, dass alles noch schlechter ist. Es passt jedoch nicht in die Theorie, dass sie sich für so viel Geld nicht mehr erwarten.
    Noch bin ich zuversichtlich.

    Update (um hier ein bisschen mehr..äh..egal): Zwei Zitate aus dem segeln echt Forum

    Für was habe ich für diese Maturareise 850 (!) Euro gezahlt?

    Dafür das es nur minderwertige Hofer-Lebensmittel gab? Dafür das wir und SELBST aus diesen Lebensmitteln was zum essen kochen mussten? Dafür das wir SELBER unser Geschirr waschen und die Küche aufräumen mussten? Dafür, dass es das ekelhafteste Bier überhaupt (Schwechater) gab und sonst nur schlechten Rum, weißen Vodka und einen Rotwein, den man nicht mal mit diesem billigen Surf-Cola gemischt trinken konnte? Dafür das alle „super-coolen“ Aktivitäten bei den Trabakuls statt fanden und die Leute auf den Segelschiffen meist nicht hingekommen sind bzw. keine Infos hatte, wann was statt gefunden hat? Dafür das ich das selbe bezahlt hab wie die Leute auf den Trabakuls, die jedoch seltsamerweise bessere Getränke (besseres Bier, originial Cola etc.) erhalten haben? Für eine 14 (!) stündige hinfahrt und eine 13 stündige Busheimfahrt?

    Und vor allem?

    Habe ich 850 Euro gezahlt, für einen alten notgeilen Skipper (Snoo), der sich ständig an mich ran gemacht hat und mir auf den Hintern geklatscht hat? Sich im Restaurant wie ein Vollidiot benommen hat und im ganzen Lokal nach der Kellnerin („Pupperl“) geschrien hat?

    Ich, sowie alle anderen mit denen ich geredet habe, sind wahnsinnig enttäuscht von dieser Maturareise!

    Wenn ihr schon so viel verlangt, dann haltet wenigstens ein gewisses Niveau!

    was hat mir auf unserem trabakul del mar nicht so gut gefallen:
    *nur wodka und rum an board und nicht sonderlich gut
    *bier ist auch in Österreich besser
    *nur billig cola, orangen-limo u. -saft
    *bus hin kam 4h zu spät an (klima ist auch ausgefallen)
    *bus heim ist aufgrund eines zu kleinen buses über wien nach linz gefahren (~17,5h!!!)
    *disco-falschreservierung, man musste alles selbst bezahlen
    *getränke sind immer wieder ausgegangen (einige boote haben prinzipiell nur bier aus PET-flaschen gehabt!!)
    *highlight eines abendessens: 1 Ei, 1 kl. Frankfurtenwürstel, ~12 Pommes
    *etc.

    ne menge kleinigkeiten, die das faß halt dann zum überlaufen gebracht haben, mal schaun wie viel wir zurückbekommen.

  • Extremi libris I

    Die Landung nahm einen glücklichen Ausgang für Mort, oder zumindest einen nicht tödlichen. Im Gegensatz zu der Person, die blutend unter der Seifenkiste lag.

    Mort wurde bleich und schwindelig, als ihm bewusst wurde, was da seinen weichen Aufprall ermöglicht hatte. Unter der Seifenkiste ragten die Gliedmaßen einer Person heraus, die einen weißen Kittel trug, mit roten Blutflecken. Mort hatte einen der Ärzte aus dem Heim umgebracht. Er übergab sich auf die Straße und rannte los, die Augen voller Tränen und den Kopf leer.